Projekt Berlin 2018 - Marathon in der Hauptstadt

Heute, am 1. Mai 2018, begann meine Vorbereitung auf den Marathon in Berlin, welcher am 16. September 2018 gestartet wird. Nach dem doch sehr enttäuschenden Verlauf des Marathons vor gerade einmal sieben Monaten möchte ich in der Hauptstadt einen guten Abschluss meiner Marathonkarriere erreichen. Ob es noch einmal unter vier Stunden klappt, weiß niemand, doch werde ich mich bemühen, mein bisher bestes Ergebnis in Berlin zu unterbieten. In 2015 benötigte ich etwas mehr als viereinhalb Stunden.

Nachdem ich beim Hamburg-Marathon als Helfer an der Information tätig war und die Woche zuvor nicht gelaufen bin, habe ich den ersten Tag im Wonnemonat mir ausgesucht, das Projekt anzugehen. Bevor der intensivere Part beginnen wird, will ich es erst einmal wieder schaffen, konstant meine Leistungen abzurufen, also problemlos - wie heute - 10 Kilometer zu laufen.

Dieses Ziel habe ich heute erreicht. Von daheim lief ich in Richtung Elbbrücken entlang der an diesem Feiertag wenig befahrenen Amsinckstraße. Kurz vor dem Übergang der Elbe bog ich sodann auf den Fahrrad- und Wanderweg in Richtung City wieder ab. Unmittelbar am Millerntor erreichte die die Kilometerdistanz von zehn.

Bei recht kühlem Wetter, im Schnitt hatten wir gerade einmal acht Grad Celsius, ging es von der Budapester Straße vorbei am Michel runter zu den Deichtorhallen, die ich rechts liegen ließ, um unterhalb der Bahn in Richtung Amsinckstraße zu laufen. Einige Baustellen, die den Lauf auf diesem Weg noch behinderten, waren inzwischen beendet worden, so dass ich problemlos an die Überquerung der Bundeswasserstraße kam. Allerdings vorher ging es sodann zurück.

Nicht einer Menschenseele begegnete ich auf dem Wanderweg. Kein Radfahrer, kein Tourist, nur einige Möven, die sich auf dem freigelegten Watt tummelten. Überhaupt waren wenig Menschen während des Trainings zu sehen, was mir persönlich nicht missfiel, wusste ich doch, dass mich beim Laufen keiner stören und mich möglicherweise behindern würde, was leider schon häufiger vorgekommen ist. Kurz vor den Elbbrücken kam mir ein Pärchen laufend entgegen. Ob die die entgegengesetzte Richtung gelaufen sind, bleibt fraglich. Jedenfalls erwiderten sie meinen Gruß.

 

10 Kilometer in 58:22 Minuten (Schnitt 5:50/km), durchschnittliche Herzfrequenz 138 bpm; maximale Herzfrequenz 157 bpm

 

Hamburg, 01. Mai 2018