Um um 19:55 Uhr zu starten, klingelte der Wecker ...

... bereits um 05:00 Uhr. Es ging als Mitglied des Erdinger-Alkoholfrei-Team (TEA) nach Rostock, um dort an einem Wettkampf über 21, 0975 Kilometer teilzunehmen. Ich glaube, ich hätte es lassen sollen, denn über 140 Minuten benötigte ich für die Strecke, die unmittelbar vor dem Warnowtunnel nördlich von Rostock ihren Lauf nahm. Nachdem wir den Tunnel durchquert hatten, führte uns die Strecke durch den IGA-Park, der sicherlich auch schon bessere Tage erlebt hatte. Von dort und einer ersten Getränkestelle stand erneut die Durchquerung des privat betriebenen Tunnels an. Ganz ehrlich, den Hamburger Wallringtunnel oder auch den Alten Elbtunnel begegne ich laufend lieber; der Warnowtunnel beginnt auf der Ostseite mit einer ganz leichten Absenkung, ehe es zur Westseite richtig heftig nach oben ging. Schon da hätte ich am liebsten in den Sack gehauen. Überhaupt nicht meine Strecke.

Aber auch die zweite Strecke durch das Millionenbauwerk fand ich nicht prickelnd, wohl aber die Wasserstelle unmittelbar nach dem ich wieder frische Luft schnappen konnte. Halbseitig waren die in einem bemitleidenswerten Zustand befindlichen Straßen Richtung Rostock abgesperrt. Zuschauer hätte man per Handschlag begrüßen können, sowohl der Marathon als auch die Halbstrecke rufen scheinbar keine Menschen hinter dem Ofen hervor, gleichwohl wir eigentlich immer wieder durch bewohntes Gebiet liefen. Die paar Schaulustigen waren nicht der Rede wert.

Mal durch Sand, mal über Kopfsteinpflaster, mal über Teer, aber auch über Platten führte die Strecke Richtung der Hansestadt. Mit zunehmender Zeit wurde es auch dunkel, so dass die Strecke kaum mehr richtig auszumachen war. Kleine Beleuchtungen am Wegesrand gab es zwar, doch waren die so unglücklich platziert, dass einige Läufer mangels Ordner in die falsche Richtung abbogen. Überhaupt die Ordner, manche waren super, andere dagegen haben ihr Salär nicht verdient gehabt. Das zeigte sich als es eine Hauptstraße zu überqueren anstand. Der Ordner quatschte mit irgendwelchen Leuten statt den Läufern den Weg zu zeigen. Aber gut, man kann nicht perfekt sein.

Das war ich an diesem Abend auf gar keinen Fall. Leider konnte ich im Hotel Citymaxx erst um 15.00 Uhr einchecken, Beine hochlegen oder sogar noch ein paar Minuten oder Stunden die Augen zu schließen, waren nicht drin. Die Angestellte betonte, dass erst ab 15.00 Uhr man in die Zimmer dürfe, Ausnahme gebe es auf gar keinen Fall. Zudem hatte ich ein Zimmer erwischt, welches neben der Straßenbahnlinie und der Straße lag. Bis nach MItternacht fuhren die ,,Trams" gefühlt durch das Zimmer, die Auto die ganze Nacht. Auf gar keinen Fall kann ich dieses Hotel jemandem empfehlen. Glücklicherweise verzichtete ich nach einem Gespräch mit einem abreisenden Paar auf das Frühstück für acht Euro, welches aus Sicht der Süddeutschen äußerst dürftig war.

Sicherlich kann man den Halbmarathon in einer deutlich besseren Zeit absolvieren, aber nachdem ich schon 15 Stunden inklusive einer zweistündigen Autofahrt auf den Beinen war, gab mein Körper nicht mehr her.

 

Hamburg, 06. August 2017

 

Es geht scheinbar langsam aufwärts

Völlig überraschend habe ich beim 5. Spreehafenlauf auf der Veddel unterhalb der Elbe eine recht gute Zeit erlaufen. Mit 01:13:43 Stunden blieb ich nur knapp unter dem Ergebnis der beiden ersten Veranstaltungen in 2013 und 2014. Im vergangenen Jahr wurde die Veranstaltung aufgrund fehlerhafter Anmeldung in den IGA-Park nach Wilhelmsburg verlegt, so dass hier nunmehr kein Vergleich angestellt werden kann, da dort nur 11,8 Kilometer gelaufen wurden.

Am Ende reichte es zwar nur zu Platz 92 bei den Männern, jedoch die Kilometerzeit von 5:25 Minuten im Schnitt macht Hoffnung. Vielleicht lag es auch daran, dass ich am Vortage mehrfach im Rahmen eines Fußballturnieres in meiner Heimatstadt Tornesch spurten musste. Jedenfalls fiel es mir insbesondere in der zweiten Runde recht leicht, einer deutlich schnelleren Läuferin zu folgen. Sie machte die ,,Pace", ich konnte das Tempo problemlos halten. Ausgangs der zweiten Runde jedoch brach sie ein, um mich zum Ende der dritten Runde dann aber doch ein- und zu überholen, so dass sie mir doch noch die ein oder andere Minuten abnahm.

 

Hamburg, 03. Juli 2017

 

Langsam wie nie - irgendetwas klappt nicht

Was war denn das? Bei meinem 33. Halbmarathon, gleichzeitig der 23. Hella-Halbmarathon in Hamburg, blieb ich völlig unter meinem eigenen Erwartungen. Für die 21,1 Kilometer benötigte ich nicht weniger als zwei Stunden, zwölf Minuten und fünfzehn Sekunden. So langsam war ich noch nie über diese Distanz.

Schon im Vorjahr - damals verletzungsbedingt nicht voll auf der Höhe - benötigte ich mehr als zwei Stunden, doch fast vier Minuten setzte ich diesem ohnehin schon enttäuschenden Ergebnis noch oben drauf.

Nicht ein einziges Mal konnte ich die von mir angestrebten 5:30 per Kilometer erlaufen. Den vierten und neunten Kilometer mit 5:37 bzw. 5:35 waren die besten Zeiten auf der eigentlich guten Strecke, die in diesem Jahr erstmals nicht zweimal über die Reeperbahn ging. Die Veranstalter ließen die zwanzig Meter Höhenunterschied zwischen Landungsbrücken und Sündige Meile - zu bewältigen über die Helgoländer Allee - dieses Mal aus. Es ging bis zur Liebermannstraße von dort dann über die Elbchaussee zu den Landungsbrücken, danach wie gewohnt Baumwall, Wallringtunnel, Kennedybrücke, Sierichstraße bis zur Rothenbaumchaussee, wo gewohnt der Zielbogen durchlaufen wurde.

Da ich seit dem Marathon im April gemäß des Trainingsplanes von Carsten Hinzu langsam laufen sollte, habe ich natürlich keine neuen Rekorde erwartet. Doch die zwischenzeitlichen Gehpausen, die ich aufgrund mangelnder Kondition einlegen musste, machen wir doch Sorgen. Möglicherweise ist so ein Einbruch aber auch ganz gut, schließlich sind es ja noch über neunzig Tage bis zum Berliner Marathon. Nicht nur das Ziel, den zwölften Marathon zu bestehen, nein, auch das Ziel, mit einer neuen Bestzeit abzutreten, sollte daher nicht unbedingt in Gefahr geraten. Da vertraue ich meinem Trainer. Besser als 2015, als ich nach  über viereinhalb Stunden das Ziel erst erreichte, muss es in 2017 auf jeden Fall klappen. Wenn dann die Kondition auch stimmt.

Bis zum Berliner Marathon werde ich noch zwei Halbmarathons bestreiten, am 5. August zu nachtschlafender Zeit in der Hansestadt Rostock (diesen Startplatz habe ich gewonnen) und eine Woche vor Berlin, also am 17. September, in Hamburg Wandsbek, wenn der Halbmarathon zum vierten Mal veranstaltet wird. Davor habe ich auf meinem Programm noch den Spreehafenlauf (13,6 Kilometer), den Insellauf in Wilhelmsburg (12 Kilometer), den Flughafen-Run (16,1 Kilometer), den Alterlauf (10 Kilometer) sowie eine kurze Runde in Harburg im Rahmen des Nachtlaufes über fünf Kilometer.

 

Hamburg, 24. Juni 2017

 

41 Minuten und 24 Sekunden um die Alster

Mächtig pumpen musste ich bei der 13. Auflage des Nachtlaufes von Sportscheck Hamburg, welche am 16. Juni 2017 ausgetragen wurde. Wohlwissend, dass ich noch nicht bei 100 Prozent meiner Leistungsfähigkeit angelangt bin, so habe ich mich dennoch in den ersten Startblock begeben. Dieser sollte die beherbergen, die mit 36 Minuten und kürzer das Ziel in 7.500 Meter Entfernung erreichen.

Vielleicht war ich zu optimistisch, jedoch hatte ich eigentlich mit einer Zeit von unter 40 Minuten geplant, schließlich wurden es 85 Sekunden mehr. Mit 41:24 Minuten erreichte ich das Ziel. Insgesamt (alle Teilnehmer, ob männlich oder weiblich) langte diese Zeit für Platz 713. Ins Ziel kamen mehr Frauen als Männer, der Veranstalter freute sich über 2.212 Finisher.

Den ersten Kilometer absolvierte ich in 5 Minuten und acht Sekunden. Doch schon auf dem zweiten und dritten Kilometer erfolgte ein kleiner Einbruch mit 5:25 und 5:28. Bei Gegenwind konnten die weiteren Kilometer nicht schneller absolviert werden, einige Mitläufer jedoch erlangten urplötzlich die zweite Luft und so überholten mich Läufer und Läuferinnen, denen ich an guten Tagen eigentlich hätte wegrennen können. Erst auf dem letzten halben Kilometer gab ich noch einmal alles. Im Schlussspurt versuchte ich sodann noch den ein oder anderen stellen zu können, was mir erstaunlicherweise auch gelang. Naja, auch dieser Lauf, wie auch die folgenden Läufe sind alle Etappen auf dem Weg zum Marathon in Berlin am 24. September 2017.

 

 

Impressionen aus Andalusien mit dem Laufwerk

Lange Läufe zum Abschluss der Vorbereitung

23 Kilometer mit dem Asics-Laufclub von der Stadtmitte bis an die Dove-Elbe und zurück sowie zahlreiche weitere längere Läufe standen an, um sich fit zu laufen für den am 23. April stattfindenden Marathon in Hamburg. Zum achten Mal will ich die Königsdisziplin der langen Läufe in der Hansestadt Hamburg  bewältigen.

 

Zudem war ich für elf Tage im spanischen Andalusien im Rahmen einer Reise des Laufwerks aus der Hohenluftchaussee in Hamburg unter der Leitung von Marion und Mandana. Deutlich mehr als 100 Kilometer sowie zahlreiche Stabilisierungsübungen standen auf dem Programm. An zwei Tagen hatten wir relativ schlechtes Wetter mit Dauerregen und starkem Wind, doch dann änderte sich die Witterung schlagartig und wir konnten uns im März (!) an Temperaturen von bis zu 27 Grad erfreuen, was natürlich das Laufen nicht unbedingt vereinfachte. Besonders die schönen Sonnenuntergänge waren einfach traumhaft.

Spaß bis Kilometer 11 - dann kamen die ersten Zweifel

Bis Kilometer 11 hatte ich trotz des schlechten Wetters eigentlich Spaß an der Veranstaltung, doch dann begann ich, Zweifel zu bekommen, ob ich wirklich den Lauf beende. Letztlich habe ich nicht weniger als zwölf Mal darüber spekuliert, sofort auszusteigen. Am Ende war ich froh, dieses nicht getan zu haben.

Nachdem ich den Jungfernstieg passiert hatte, ging es raus auf die rechte Seite der Außenalster. Hier fegte ein unangenehmer kalter Wind. Nass, wie ich nun einmal war, begann ich zu frieren. Auf der Sierichstraße, kurz nachdem ich die Hälfte der Strecke absolviert hatte, bemerkte ich eine von einem Läufer entsorgte gelbe Windbreakerjacke, ein richtig schöne dünne Jacke.

Die eignete ich mir an, nun konnte mir der Wind kaum mehr etwas antun, jedoch als es wärmer und trockener wurde, zog ich das gute Stück aus - ein fataler Fehler. Egal, die letzten Kilometer wurden zwar zu einem harten Stück, aber das Ziel kam und kam näher. Überglücklich überquerte ich die Ziellinie - mein achter Hamburg-Marathon war beendet.

 


Marathon geschafft, aber ...


... irgendwie verlief die achte Teilnahme in Hamburg total enttäuschend.  Nicht die Tatsache, dass ich meine persönliche Bestzeit um Welten verfehlten, nein, eher das schlechte Wetter machte einem sehr zu schaffen. Im Startblock stehend ergoß sich der erste von mehreren Hagelschauern, die der Wettergott an diesem 23. April 2017 für uns Läufer parat hatte. Auch in der Folgezeit prasselten immer wieder Hagelkörner auf uns nieder.

Wie ich später erfuhr, war die 32. Ausgabe des Hamburg-Marathons die erste, die mit so einem schlechten Wetter daher kam. Zwischen den Schauern, welche auch den Spitzenläufern nicht gerade gefallen haben dürften, wurde es in der Sonne wiederum richtig warm. Ein total verrücktes April-Wetter!

Letztendlich kam ich mit 4 Stunden, vierundvierzig Minuten sowie 27 Sekunden ins Ziel. Mein schlechtestes Ergebnis bei einem Marathon überhaupt. Aber ... und das ist nicht weiter verwunderlich, meine Vorbereitung war total mies.

Schon seit vergangenem Jahr hatte ich vielfach Probleme mit meinen Füßen. Um trotzdem laufen zu können, trage ich Einlagen. Aufgrund einer Werbung bin ich zu einem Unternehmen gegangen, welches sowohl in Kiel als auch in Hamburg ansässig ist. Der Kundenbetreuer versprach mir das ,,Blaue vom Himmel". Als ich wenig später mit dem passenden Rezept mein Einlagenpaar anfertigen wollte, hatte ich anscheinend mit der für mich zuständigen Kundenbetreuerin Pech. Jedenfalls ging ihr schon mein Wunsch, die Einlagen länger als meine Füße lang sind anzufertigen, gegen den Strich. So kam es, dass die Einlagen falsch ausgemessen wurden, immer wieder gab es Versuche, diese zu verbessern ..., ich könnte eine eigene Homepage darüber ins Netz stellen.

Vor dem Hamburg-Marathon nun habe ich mich einem anderen Unternehmen zugewandt, welches mir passende Einlagen anfertigte, jedoch so kurz vor der Veranstaltung, dass mir bereits in Aussicht gestellt wurde, nicht 100-prozentig ,,rund" laufen zu können. Aber, die ersten 25 Kilometer und die restlichen gut zwölf Kilometer lief es sich gut. Zwischendurch musste ich die Einlagen einmal wechseln.

 

Ohnehin verlief meine Vorbereitung alles andere als gut. Zwar habe ich mit dem Laufwerk ein Trainingslager in Andalusien besucht, bin mit dem Asics-Laufclub unterwegs gewesen, doch eine vernünftige Marathonvorbereitung hatte ich leider nicht. Durch zahlreiche Verletzungen, die ich mir im Vorjahr zugezogen hatte, konnte ich auch beim vom Hamburger Laufladen veranstaltete Kurs ,,Run Your Personal Best" teilnehmen. So lief ich wenig bis gar keine Intervalle. Vorsichtiges Laufen, aber auch mein Drang, mich gerne zu ernähren, taten ihr Übriges. Irgendwie alles verkorkst.

Erfolgreicher Start in die Marathonvorbereitung

Nachdem ich die vergangenen Wochen nach meinem Urlaub an der Algarve einige Wochen pausiert , nur ab und zu als Schiedsrichterassistent bei Fußballspielen einige Laufabschnitte absolviert habe, begann am Sonntag, 13. November 2016, gegen 13:00 Uhr mein Start in die Vorbereitung auf den Marathon in 2017 in Hamburg. Es wäre meine achte Teilnahme an dieser 42,2 Kilometer langen Laufveranstaltung.

Gestartet bin ich von der Schwimmhalle auf Sankt Pauli zunächst Richtung Elbbrücken. Vorbei an der St. Michaeliskirche, der Nikolaikirche und der Bille drehte ich kurz vor der Elbüberquerung zurück in die City. Hierfür benutzte ich den Radwanderweg, der parallel zum Bille- und Oberhafen zum Zollkanal führt. Nach gut 7.500 Metern unterbrach ich für eine Gehpause mein Training. Man soll es ja nicht übertreiben. Fünfhundert Meter vorbei am alten Spiegelverlagshaus nahm ich gegenüber des Chilehauses wieder Fahrt auf. Die verbleibenen 2.500 Meter zurück zum Schwimmbad lief ich locker und beendete somit die erste Einheit, die vorerst am kommenden Sonntag beim ersten Lauf der Bramfelder Winterserie ihren Höhepunkt erfahren wird. Ob ich hier gleich die zwanzig Kilometer laufen werde, bezweifle ich. Eher schweben wir 10.000 Meter vor. Mal schauen, wie ich durch die jetzt kommende Woche komme.

 

Hamburg, 13. November 2016

Zum fünften Mal über den Köhlbrand gelaufen

Das Foto zeigt mich kurz vor dem Start zum 6. Köhlbrandbrückenlauf, welcher traditionell am ,,Tag der deutschen Einheit", also am 3. Oktober eines jeden Jahres stattfindet.  Der Lauf ist für viele Menschen so attraktiv, dass sie sogar aus den benachbarten Bundesländern, teilweise sogar aus dem Ausland anreisen, um am größten Brückenlauf Europas teilzunehmen.

 

Für mich war es der fünfte Start bei diesem Lauf, nur den ersten konnte ich nicht mitlaufen, da ich in Köln 42,195 Kilometer zu absolvieren hatte. Bei der zweiten Teilnahme gelang es mir einmal, die 60-Minuten-Grenze zu unterbieten. Ansonsten stets etwas oberhalb dieser magischen Marke, die ich auch in diesem Jahr deutlich verfehlte. Mit 68 Minuten und 40 Sekunden erreichte ich das Ziel, obwohl der Start und auch die ersten sieben Kilometer super liefen. Lediglich kurz hinter der 6-Kilometer-Marke, als es Getränke gab, störte mich ein breitgebauter Mitläufer beim Abholen des Wassers. Im letzten Moment schnappte ich mir einen Becher, doch viel konnte ich nicht trinken.

 

Ab Kilometer 7 machten sich einmal mehr die Schmerzen an den Füßen, an denen ich nun schon seit etlichen Wochen leide, bemerkbar. Viel schlimmer und immer noch nicht ausgeheilt ist eine Erkältung, die ich mir vor vier Tagen zugezogen hatte. So richtig frei konnte ich nicht laufen, allerdings zu einer neuen Bestzeit trotz der widrigen körperlichen Verhältnisse hätte es nie und nimmer gereicht. Aber so zwei, drei Minuten schneller hätten es schon sein können.

 

Trotzdem hat es einmal mehr viel Spaß gemacht, mit zahlreichen anderen Läufern und Läuferinnen die Brücke zu bezwingen, die in diesem Jahr erstmals drei Startzeiten zur Verfügung hatte. Die ersten liefen um 9 Uhr, dann der Mittagslauf, an dem ich teilnahm, um 12 Uhr und der Nachmittagslauf um 15 Uhr. Im nächsten Jahr versuche ich, die erste Startzeit zu buchen, wäre schön, wenn es mir gelänge.

 

Hamburg, 03. Oktober 2016

 

Auf der linken Seite die Medaille für den 17. Laufcup, der am 25. September  mit dem Halbmarathon (Bericht unten) endete. Die Medaillen wurden den Teilnehmern im Nachhinein zugeschickt, da es Probleme mit der Anlieferung gab. Rechts die Medaille für die erfolgreiche Teilnahme am 6. Köhlbrandbrückenlauf vom heutigen ,,Tag der deutschen Einheit".

 

Hamburg, 03. Oktober 2016

 

Es lief, aber nicht so, wie es sollte ...

Mit fünf Minuten und 50 Sekunden bin ich oberhalb der magischen Grenze von 01:59:59 Stunden beim 26. Alstertal-Volkslauf geblieben. Einerseits bin ich darüber echt ärgerlich, andererseits habe ich mich durchgekämpft, was mich wiederum glücklich macht.

 

Der Halbmarathon bildete auch gleichzeitig den Schluss für den diesjährigen Laufcup, der aus drei Rennen besteht: Dem Airport-Race vor drei Wochen, dem Alsterlauf vor zwei Wochen und eben dem Halbmarathon durch das schöne Alstertal.

 

Vorweg: Bei keinem der Rennen bin ich richtig ins Laufen gekommen. Seit einigen Wochen hadere ich mit meinen Einlagen, die immer noch nicht so 100-prozentig sitzen, so dass ich ohne Schmerzen laufen kann. Allerdings wird es scheinbar besser, denn ein Lauf am vergangenen Mittwoch ,,präsentierte" die Schmerzen erst kurz nach sieben Kilometern; heute erst und dazu nur am linken Fuß bei neun Kilometern. Scheinbar gewöhnen sich die Einlagen und meine Füße aneinander.

 

Nachdem ich sowohl beim Airport-Race als auch beim Alsterlauf deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, wollte ich beim abschließenden Halbmarathon eigentlich nur meine Gesamtplatzierung verbessern, was letztlich auch gelang, wobei die Gesamt-04:40:06-Stunden mindestens um zwanzig, wenn nicht um dreißig Minuten hinterher hinkte. Beim Airport-Race hatte ich mit einer Zeit um 01:20 Stunde geliebäugelt, auch beim Alsterlauf wollte ich eigentlich nicht mehr als fünfzig Minuten laufen und heute sollten die 21,097 Kilometer einmal mehr in 01:50 Stunde absolviert werden ... sollte, hätte, war einfach nicht so!

 

Von den 406 männlichen Teilnehmern nahmen nicht alle am Halbmarathon teil, so dass ich automatisch mit dem Erreichen der Ziellinie und einer halbwegs vernünftigen Zeit durchaus unter die Top 300 noch hätte laufen können. Zudem fielen auf der Strecke einige Akteure früh aus. Hoffentlich heilen die Verletzungen, die sie sich dabei zugezogen haben, schnell!

 

Am Ende kamen 348 Männer in die Wertung. Der erste benötigte für alle drei Rennen eine Gesamtzeit von nur 02:53:07 Stunden, eine Superleistung, die noch höher zu bewerten ist, da sich der Sieger nur 28 Sekunden Vorsprung vor seinem härtesten Konkurrenten hatte. Auf dem letzten Platz und dekoriert mit der roten Laterne ein Läufer, der 06:18:28 Stunden brauchte, um die knapp 48 Gesamtkilometer zu bewältigen. Durch meinen recht vernünftigen Halbmarathon katapultierte ich mich noch auf Platz 284. Naja, der Jubel blieb gering!

 

Hamburg, 25. September 2016

 

 

Jetzt geht es bergab oder ... ein verschenktes Jahr!

Tja, was soll man davon halten? Nachdem das gesamte Frühjahr durch mehrere Verletzungen, u. a. auch beim Laufcamp in Portugal, ins Wasser gefallen ist, so scheint auch im Herbst es nicht richtig zu laufen.

Beim 33. AirportRace  vor einer Woche erreichte ich erst in 97 Minuten und zwei Sekunden das Ziel, viel besser lief es auch heute nicht, als ich trotz guten Starts immer häufiger gehen musste, da mir insbesondere der linke Fuß erheblich schmerzte.

Bei der 27. Auflage des 10 Kilometer langen Alsterlaufes reichte es nur knapp für eine Zeit unterhalb der magischen Stundengrenze. 57 Minuten und 15 Sekunden dauerte es in diesem Jahr, ehe ich die Strecke (Start dieses Mal von der Steinstraße aus) geschafft hatte.  Dabei begann der erste Kilometer mit 04:43 Minuten prächtig, auch der zweite mit knapp oberhalb der 5:00 Minuten pro Kilometer lief noch anständig.

Doch mit zunehmender Zeit begann der linke Fuß immer stärker zu schmerzen. Es brannte richtig im Schuh, so dass ich mehrmals eine Gehpause einlegen musste.

Von 2.683 Männern, die das Ziel am Ballindamm erreichten, wurde ich 1.948. Im Vergleich zu den Vorjahren eine völlig unbefriedigende Platzierung.

Beim diesjährigen Laufcup verschlechterte ich mich durch das schwache Abschneiden bei noch 403 Männern in der Wertung auf Platz 340. In vierzehn Tagen steht nun der abschließende Volkslauf in das schöne Alstertal auf dem Programm. Hier habe ich die Strecke schon einmal in 105 Minuten absolviert.  Mit der derzeitigen Form bzw. mit den problematischen Fußverhältnissen wäre wohl ein Erreichen des Zieles in zwei Stunden, also 120 Minuten, schon ein Erfolg.

Möglicherweise geht es aber auch tatsächlich bergab. Obwohl ich im Kurs ,,Run Your Personal Best" viel Spaß habe, konnte ich nach den beiden Verletzungen im Frühjahr (jeweils mit dem Fahrrad) und jetzt mit den nicht mehr funktionierenden Einlagen sowie dem angerissenen Meniskus nie an die Form früherer Tage herankommen.

 

Hamburg, 11. September 2016

 

Mit mittelmäßiger Leistungs im Mittelfeld gelandet

Zum vierten Mal wurde auf dem ehemaligen IGA-Gelände in Hamburg-Wilhelmburg der Inselparklauf ausgetragen. Die BMS – die Laufgesellschaft ließ vor Beginn der Hobbyläufer zunächst eine junge Garde so genannter Eliteläufer auf eine drei Kilometer lange Strecke starten. Dass von den Hobbyläufer (518 Finisher) keiner an die Bestzeit der Elite herankam, war von vornherein klar.

 

 

Nichtdestotrotz zeigten die, die ins Ziel kamen, gute Leistungen. 68 Männer und Frauen liefen lediglich eine Runde (ca. 3 Kilometer), 128 zwei Runden, 94 wagten sich auf die drei Runden-Distanz und 228 durchliefen viermal den aufgeblasenen Torbogen. Zu denen, die zweimal die knapp drei Kilometer liefen, gehörte ich mit einer Nettozeit von 30:36 Minuten, einer mittelmäßigen Leistung, die letztlich auch nur zu einer Platzierung im Mittelfeld langte: Platz 32. Nicht viel besser der erreichte 4. Platz in meiner Altersklasse von fünf gestarteten Männern.

 

 

Kurz analysiert: Da ich geplant hatte, die volle Distanz zu laufen, bin ich die erste Runde recht locker angelaufen mit einer Durchgangszeit von 15:31 Minuten. Nachdem meine Füße aufgrund der durchgelaufenen Einlagen immer mehr schmerzten, habe ich auf´s Tempo gedrückt, um die zweite Runde schnell hinter mich zu bringen. Mit Fußschmerzen zu laufen, ist unangenehm.

 

 

Die nächste Chance, es mit neuen Einlagen, die ich am 18. August, also heute, in Empfang nehmen kann, besser zu machen, steht am Sonntag, 4. September, an, wenn es über die zehn Meilen (16,1 Kilometer) rund um den Hamburger Flughafen geht. Zuvor allerdings müssen viele weitere Trainingskilometer absolviert werden.

 

Hamburg, 18. August 2016

 

 

 

07.07.16: Artikel im Hamburger Abendblatt:

Hamburgs Freizeitläufer tragen eigene EM aus

Heute, am 07. Juli 2016, hat das Hamburger Abendblatt, welches ich täglich lese, naja bis auf sonntags, einen Artikel über die Europameisterschaft der Alsterrunner, zu denen ich seit März 2015 gehöre, veröffentlicht.  Das Foto (erkennbar bin ich an der weißen Sporthose und dem grünen Trikot in der zweiten Reihe) hat der Abendblatt-Fotograf Michael Rauhe aufgenommen. 

 

Hier der Artikel zu dem Foto:

 

Hamburg.  Kurz nach 0 Uhr am Mittwochmorgen trafen sich fünf der sechs Läufer vom Team Albanien an der Außenalster. Gegner Russland war zur selben Zeit vollzählig am selben Ort. Bis halb fünf lieferten sich beide Teams einen erbitterten Kampf um den Einzug ins Finale der Alsterrunning-Europameisterschaft. Nach ein paar Stunden Schlaf wurde er fortgesetzt. Unbeteiligte Nachtschwärmer wunderten sich.

Dass es derzeit so viele nachtaktive Läufer gibt, ist das Verdienst von Michael Brügmann. Parallel zur Fußball-EM findet ein von ihm initiierter Wettkampf zwischen 24 Laufmannschaften im K.-o.-System statt. Bei einem Duell zwischen zwei Teams gilt es, von Mitternacht an einen Tag lang so viele Alsterrunden wie möglich zu sammeln. Anders als beim Fußball kämpfen neben Albanien und Russland noch Portugal gegen Tschechien um den Finaleinzug.

Vor vier Jahren erlaubten die Behörden Brügmann, sechs Messstationen rund um die 7,33 Kilometer lange Strecke um die Außenalster aufzubauen – damit war das Projekt "alsterrunning.de" geboren. "Wer einen Chip am Schuh befestigt, kann im Internet nachschauen, in welchem Tempo er die Alster umrundet hat", erklärt der 37-Jährige. 30.000 Euro hat der Softwareentwickler aus dem eigenen Ersparten für seine Idee in die Hand genommen. Mittlerweile hat die Plattform mehr als 4000 Mitglieder. (anb)

 

Selbst gehörte ich dem Team Irland an. In der Vorrunde hatten wir es mit dem Team Schweden zu tun. Knapp mit 28:25 besiegten wir die "Hamburger" Skandinavier. Gegen Belgien hatten wir beim 43:60 ebenso kaum eine Chance wie gegen den Gruppenzweiten Italien, die unsere sechsköpfige Truppe mit 45:15 recht deutllich bezwang. Dennoch erreichte das Irland-Team das Achtelfinale als Dritter der Gruppe D.

 

Problem hier war die Ansetzung dieser Begegnung am Samstag. Da ich selbst einen Tag später den Halbmarathon in Hamburg lief, konnte ich an diesem Tage mit Lukas und Alexander nur eine Runde drehen. Dies reichte zwar für eine zwischenzeitliche 5:0-Führung, doch das 5-Mann- und eine Frau starke Team, welches für Kroatien startete, "putzte" uns mit 33:5 von der Alster. Die sieben Teampunkte, die ich mir nach meiner Verletzung vorgenommen hatte, erreichte ich, konnte sogar noch einen drauflegen. Alexander (15), Mathias (13), Dennis (10), Lukas (ebenfalls 8) sowie Roland (7) waren meine Mitstreiter. Pro Runde erliefen wir 1,49 Punkte. Das von Alexander erhoffte "Gold" konnten wir uns aufgrund der starken Konkurrenz relativ schnell abhaken.

 

Übrigens, Kroatien musste bereits im Viertelfinale die "Segel" streichen. Gegen superstarke "Albaner" entwickelte sich ein spannender Kampf. Aber auch die "Albaner" um Jens Gauger vom "Hamburger Laufladen" schafften es nicht ins Finale. Im Halbfinale war Endstation gegen Russland. Wie bei der richtigen Fußball-EM, die derzeit in Frankreich ausgetragen wird, schafften es auch bei der Lauf-EM die "Portugiesen" den Einzug ins Finale, welches am 10. Juli von 0:00 Uhr bis 24.00 Uhr auf der 7,33 km langen Alsterrunde ausgetragen wird.

 

 

Nichts Halbes, nichts Ganzes ...

So richtig zufrieden war ich nicht: Die knapp zwölf Kilometer absolvierte ich am vergangenen Sonntag in einer Zeit von einer Stunde, fünf Minuten und 18 Sekunden. Nach dem Halbmarathon, eine Woche zuvor, den ich ebenfalls von der Zeit nicht bombastisch fand, eine weitere, wenn auch kleine Enttäuschung, zumal ich (auf dem Foto im schwarzen Trikot hinter dem Herrn in Rot - Foto von ,,Laufen-in-Hamburg.de") diese Strecke schon deutlich schneller gelaufen bin. Aber, und das soll man nicht vergessen, das Training der vergangenen Wochen war kein richtiges mit Laufplan oder so, sondern ein ,,Rumgeeiere", um überhaupt wieder in Schwung zu kommen.

 

Dzu gehörten auch die zahlreichen Alsterrunden im Team von Irland, als es um die Lauf-Europameisterschaft 2016 ging. Nach einem recht glücklichen Überstehen der Vorrunde endete der Run auf Gold bereits im Achtelfinale, als wir mit gerade drei Mann uns gegen Kroatien, die mit vollen sechs Teilnehmern antraten, zur Wehr setzten.

 

Zurück nach Wilhelmburg: Dass dort gelaufen wurde lag daran, dass die Veranstalter von der BMS-Laufgesellschaft es versäumt hatten, einen Antrag für die Nutzung der Parkplätze in der Veddel zu stellen. Was bisher ohne Probleme in den Vorjahren ging, wurde dieses Mal nur mit einem Schrieb genehmigt. Dieser Bescheid jedoch fehlte. Also zog man kurzer Hand um vom Spreehafen in den IGA-Park.

 

Auf Grund von anderen Veranstaltungen war dieser 4. Spreehafenlauf nicht allzugut besucht. Rund 300 Teilnehmer versuchten sich an der 5- und an der knapp 12 Kilometer langen Strecke. Die 12 Kilometer Strecke hatte ich mir ausgesagt, gleichwohl um den Spreehafen es eigentlich 13,3 Kilometer gewesen wären. Naja, dennoch merkte ich, dass mir noch reichlich Kondition fehlt. Aber, ich bin nicht einmal stehengeblieben, nicht einmal gegangen, noch habe ich ans Aufhören gedacht.

 

Montag, 04. Juli 2016

 

 

Geplante Läufe in den nächsten Wochen:

In den nächsten Wochen sind folgende Kurzstreckenläufe geplant, ehe es hoffentlich wieder so richtig aufwärts geht, um auch Langstrecken zu absolvieren. Nach dem Hamburger Halbmarathon habe ich den Startplatz beim 21,097-Kilometer-Lauf in Rostock mangels Erfolgsaussichten zurückgegeben.

 

Am 03. Juli 2016 findet der Spreehafenlauf in Hamburg-Veddel statt. Dreimal um den Spreehafen, zuletzt vor zwei Jahren bin ich dort gelaufen, im vergangenen Jahr musste ich meine Teilnahme leider verletzungsbedingt absagen.

 

Am 17. August 2016 findet der Inselparklauf in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Die zwölf Kilometer habe ich im vergangenen Jahr in 62 Minuten und ein paar Sekunden absolviert.

 

Der Flughafenlauf am 04. September 2016 über 16,1 Kilometer, eine Woche später der 10 Kilometer-Lauf um die Alster und vierzehn Tage später der Lauf durch das schöne Alstertal machen den September wieder zu einem reinen Lauf-Monat.

 

Dazwischen liegt noch am 16. September 2016 der Harburger Brückenlauf, an deren erste Austragung ich nicht gerne erinnert werden möchte. Da reichte es gerade für knapp achthundert Meter, ehe ein Schuss durch mein linkes Bein zog. Ein Jahr später schaffte ich dann verletzungsfrei die etwas mehr als elf Kilometer lange Strecke in 58 Minuten.

 

Um 12.00 Uhr startet am 3. Oktober bereits zum sechsten Mal der 12-Kilometer lange Köhlbrandbrückenlauf, den ich ein einziges Mal in unter einer Stunde absolvieren konnte; die Hoffnung, erneut die magische Grenze von 60 Minuten zu unterbieten, läuft mit.

 

 

128 Minuten durch Hamburg

Mit der Startnummer 142 bin ich am Sonntag, 26. Juni 2016, erstmals seit meiner Verletzung in Folge eines Fahrradunfalls im März diesen Jahres wieder an den Start zu einem Laufwettbewerb gegangen. Gestartet wurde um 10.00 Uhr der 22. hella-Halbmarathon auf der Hamburger Reeperbahn. Von dort führte es die über 8.000 Läufer zunächst Richtung Altona. Unmittelbar vor dem weißen Rathaus ging es zweimal links zur Palmaille, ehe der Fischmarkt und die Landungsbrücken passiert wurden. Über die Helgoländer Allee wurde ein zweites Mal die Reeperbahn erreicht. Hier fand auch die erste Wertung statt. Exakt die gleiche Strecke bis zu den Landungsbrücken musste absolviert werden, ehe es dann über den Baumwall bis zum Wallringtunnel ging. Diesen durchliefen die vielen Hobbyläufer mit viel Gegröle und Gepfeife. Der Hall war deutlich auch außerhalb zu vernehmen.

Die Kennedybrücke wurde zweimal belaufen, es gab dort einen Wendepunkt. Rechts entlang der Außenalster wurde die Sierichstraße in Beschlag genommen, ehe es dann endlich zum Ziel auf der Rothenbaumchaussee führte. Die Streckenführung war eigentlich gut bekannt, einige kleine Veränderungen gegenüber den Vorjahren waren eingebaut; im nächsten Jahr ist voraussichtlich eine neue Streckenführung in Aussicht gestellt worden. Vielleicht verzichtet man auf das doppelte Laufen auf der Reeperbahn und nimmt wieder die Hafencity mit ein. Mal schauen!

 

Obwohl ich zuletzt immer wieder einige Runden um die Außenalster gedreht habe, so wusste ich keineswegs, wo ich derzeit leistungsmäßig stehe. Also bin ich recht zügig das Rennen angegangen, was allerdings ein Fehler war. Kilometer für Kilometer wurde ich langsamer, ich musste einige Passagen sogar spazierend bewältigen. Besonders die Anstiege zu den vielen Brücken machten mir Schwierigkeiten. So kam ich dann nach 128 Minuten ins Ziel. Für mich zwar von der Zeit her der schlechteste Halbmarathon aller Zeiten, aber letztendlich ein kleiner Sieg und eine Bestätigung, dass ich wieder vernünftig laufen kann, auch wenn weiterhin die Vorsicht im Vordergrund steht. Eine erneute Verletzung möchte ich mir nicht einhandeln.

 

Bereits in einer Woche steht der nächste Wettkampf auf dem Programm, wenn es gilt, dreimal um den Spreehafen an der Hamburger Veddel zu laufen. Auch hier steht im Blick das Ankommen, auch hier ist die Zeit nachrangig.

 

,,Run Your Personal Best"

Dann schauen wir mal ...; seit 04. November 2015 nehme ich an einem Kursus des Hamburger Laufladens teil unter dem Motto ,,Run Your Personal Best". In einer kleinen Gruppe mit höchstens zehn Teilnehmern will uns B-Lizenz-Trainer Carsten Hinz ,,Beine machen". Ziel ist es, zu einer neuen Bestzeit zu laufen. Dafür hat er ein Trainingsprogramm erarbeitet, welches direkt auf den jeweiligen Teilnehmer zugeschnitten ist.

 

Nach einer Vorstellungsrunde in der ,,Turnhalle" des Laufladens in Hamburg-Ohlsdorf ging es erstmals in den Stadtpark, wo dann die ersten Runden gedreht wurden. Am 08. November 2015 begann die erste Runde der diesjährigen Winterserie mit bis zu 20 Kilometer rund um den Bramfelder See. Pech hatte ich zwei Tage zuvor, als eine auf der falschen Seite fahrende Radfahrerin mir die Vorfahrt nahm, ich mich urplötzlich auf der Straße liegen sah, da durch mein Bremsmanöver das Hinterrad wegrutschte. Neben einer kleinen Verletzung an der linken Hand und einer Schürfwunde am linken Knie zog ich mir eine schmerzhafte Prellung der linken Rippenseite zu.

 

Allerdings bemerkte ich diese erst, nachdem ich von meinem Stadtteil durch die City nach St. Georg lief, um bei der BMS-Laufgesellschaft meine Startnummer für die Winterserie abzuholen. Mit der 122 bin ich in diesem und im nächsten Jahr mit von der Partie. Nachdem ich dann zu Hause ankam, zog ein starker Schmerz auf, der mich überlegen ließ, die erste Runde der Winterserie sausen zu lassen, obwohl ich mir eigentlich alle vier Runden vorgenommen hatte. Da jedoch Trainer Carsten Hinz eine Zeit über 10 Kilometer zum Entwerfen des persönlichen Trainingsplans benötigte, trat ich an.

 

52:17 Minuten benötigte ich für die zweimal 5,023 Kilometer, die erste der beiden Runden in 26:06, die zweite in 26:11. In Anbetracht der recht guten Witterungsverhältnisse, jedoch mit dem Schmerz an den linken Rippenseite eine noch befriedigende Zeit, gleichwohl ich dort schon oftmals unterhalb der 50 Minuten gelaufen bin. Aber das war dieses Mal einfach nicht drin.

 

Nun zum Trainingsplan:

 

Dienstag, 10. November 2015, Vorgabe: 50 Minuten in 5:25er-Schnitt (geschafft in Planten un Blomen im 5:31er-Tempo, habe bemerkt, dass dieser Park nur für lockere Läufe geeignet ist),

Mittwoch, 11. November 2015, Vorgabe: Intervalltraining (12 x 200 Meter-Läufe in 48 Sekunden/200 m, dabei dreimal über 50 Sekunden, einmal zu schnell),

Freitag, 13. November 2015, Vorgabe: 10 Kilometer in 5:25er-Schnitt (viel zu schnell, da ich mich verrechnet hatte, benötigte 51:31 Minuten; es hätten aber 54:10 sein dürfen/müssen),

Sonnabend, 14. November 2015, Vorgabe: 15 Kilometer im 6er-Schnitt, also anderthalb Stunden (geschafft in 01:28:26 Stunde, also fast perfekt, zweimal um die Außenalster zzgl. Zusatzstück, um auf die 15 Kilometer zu kommen).

 

Montag, 16. November 2015, Vorgabe: 10 Kilometer in 5:30er-Schnitt, also in 55 Minuten (geschafft im Dunkeln um die Außenalster - Start an der ,,Alsterterrasse" einmal rum zzgl. ca. 2,6 Kilometer bis zur Krugkoppelbrücke im 5:27er-Schnitt; anschließend fünf Steigerungsläufe, die mir jedoch sehr schwer fielen, bis zu 04:23 min/km schnell).

Mittwoch, 18. November 2015, Vorgabe: Crescendolauf (geschafft, insgesamt 9,58 Kilometer auf einer rund 645 Meter langen Strecke im Stadtpark. Es war unheimlich anstrengend, zumal ich mit dem Wolfgang anfangs langsam beginnen und dann alle zwei Runde das Tempo erhöhen musste. Zur letzten Runde reichte es dann nur noch zu einem Tempo von 5 Minuten/Kilometer, was in etwa meinem Wettkampftempo entspricht. Das erste Mal so einen Temposteigerungslauf unternommen, rückblickend ist es ein neuer Anreiz ..., mal schauen, wie es weitergeht).

Freitag, 20. November 2015, Vorgabe: 10 Kilometer in 5:30er-Schnitt, also in 55 Minuten, anschließend fünf Steigerungsläufe (geschafft, aber wieder einmal viel zu schnell, 52:32 Minuten, ich war wütend, weil ein Trainingspartner erneut zu spät kam).

Sonnabend, 21. November 2015, Vorgabe: 16 Kilometer in einem 5:55er-Schnitt, also um fünf Sekunden pro Kilometer schneller als eine Woche zuvor, dazu noch einen Kilometer länger. Zielzeit: 01:34:20 Stunden (Euphorie nach einem Sieg des HSV gegen Borussia Dortmund, 01:26:32).

 

Sonntag, 22. November 2015, ,,Anschiss" vom Trainer ... ich muss mich bremsen!

 

Montag, 23. November 2015, Vorgabe: 11 Kilometer in 01:01:25 Stunde, also im 5:35er-Schnitt, anschließend drei Steigerungsläufe (es lief beschi..., gut gedacht, aber schlecht gemacht. So startete ich von zu Hause aus durch Planten un Blomen, anschließend um die Außenalster und zum Schluss noch ein paar Meter, um die elf Kilometer voll zu bekommen. Über 64 Minuten war ich unterwegs, die drei Schlusssteigerungen habe ich dann auch noch gemacht, naja, ich war schon mächtig enttäuscht.)

Mittwoch, 25. November 2015, Vorgabe: Intervalltraining mit 10 x 250 Meter-Läufe in 67 Sekunden (10 x 250 Meter in gut 63 Sekunden und kaum müde, es hätten durchaus noch zwei, drei mehr sein können, aber was mich nervt ist die Tatsache, dass ich niemanden habe, der in meiner Schnelligkeit unterwegs ist. So hänge ich mich an die Schnellen ran, was durchaus seine Vorzüge hat).

Freitag, 27. November 2015, Vorgabe: 11 Kilometer in 61:25 Minuten, also erneut im 5:35er-Schnitt mit drei Steigerungsläufen zum Abschluss (dieses Mal habe ich die Vorgabe fast genau geschafft. 48 Sekunden war ich auf den elf Kilometern zu schnell. Mit 60:47 Minuten erreichte ich das ,,Ziel"). Die drei Steigerungsläufe auf dem Weg zum Start beendeten den heutigen Trainingstag.

Sonnabend, 28. November 2015, Vorgabe: 18 Kilometer in 01:46:30 Stunde (mit vier Minuten im Plus habe ich die 18 Kilometer beendet, gleich noch die übrigen vier Kilometer bis zum Ausgangspunkt ,,Portonovo" an der Außenalster mitgelaufen, so dass ich insgesamt 22 Kilometer in den Beinen habe. Insgesamt war ich knapp über zwei Stunden unterwegs bei regnerischen Wetter am drittletzten November-Tag in diesem Jahr.)

 

Montag, 30. November 2015, Vorgabe: 12 Kilometer in 67 Minuten (allerdings sicherlich ohne Sturz. So einen hatte ich bereits nach nur zwei Minuten, als ich gegen einen hölzernen Gegenstand prallte und urplötzlich auf dem Hosenboden lag. Einen Pferdekuss am rechten Oberschenkel und einige Blessuren am linken Knie zog ich mir davon. Zieht man die achtzig Sekunden, die ich lag, ab, dann hatte ich mit knapp 65 Sekunden die Vorgabe gut umgesetzt. Bei der Alsterrunde war ich etwas schneller. Insgesamt war ich 01:05:18 Stunde unterwegs bei strömenden Regen.)

Mittwoch, 02. Dezember 2015, Vorgabe: alle drei Runden schneller werden (nach meinem Sturz vom Montag hielt ich nicht ganz die gesamte Stunde durch; nach 43 Minuten war mich erst einmal Pause, der Oberschenkel rechts, aber auch das Knie links, meldeten sich unangenehm. Nach gut fünf Minuten durchatmen lief ich noch drei Runde á 650 Meter, so dass ich auf gut acht Trainingskilometer kam.)

Freitag, 04. Dezember 2015, Vorgabe: 12 Kilometer in 69 Minuten (einmal mehr war ich etwas, aber wirklich nur einen Hauch schneller, und zwar achtzig Sekunden, so dass ich die 12.000 Meter in 67:40 Minuten durchlief. Anschließend noch drei Steigerungen, so dass ich mit diesen dann auch die zweite Alsterrunde beendete.)

Sonntag, 06. Dezember 2015, Vorgabe: 5 Kilometer St. Pauli X-mas-Lauf 2015 (27:57 Minuten, recht schnell, aber erst nach den ersten 300 Metern, nachdem man das Stadion verlassen hat. Nachmittags noch 7,33 Kilometer um die Außenalster zugunsten von einer Hilfsaktion).

 

Montag, 07. Dezember 2015, Vorgabe: 13 Kilometer im 5:35er-Schnitt (es war schwer, nach den Läufen vom Nikolaustag, aber letztlich geschafft, und zwar im 5:38er-Schnitt, also um 39 Sekunden zu langsam, was sicherlich nicht das Problem sein sollte. Die letzten 1,7 Kilometer, um die Außenalsterrunde zu beenden und zwei weitere Runden für die Hilfsaktion hinzuzufügen, dann in einem deutlich langsameren Tempo).

Mittwoch, 09. Dezember 2015, Vorgabe: Ein- und Auslaufen, dazwischen 15 x 200 Meter in 48 bis 50 Sekunden (ohne Trainer sind wir dann tatsächlich 16 x 200 Meter gelaufen, wer sich da wohl verzählt hatte?).

Freitag, 11. Dezember 2015, Vorgabe: 13 Kilometer im 5:35er-Schnitt (in 01:12:28 Stunde geschafft, also fast genau eine Punktlandung. Anschließend noch die 1,7 Kilometer ausgelaufen, um die zweite Alsterrunde voll zu machen).

Sonnabend, 12. Dezember 2015, Vorgabe: Lockerer Lauf (einmal um die Außenalster in 42:25 Minuten, also in knapp unterhalb der 6:00er-Schritt-Grenze).

Sonntag, 13. Dezember 2015, Vorgabe: 10 Kilometer schnell (in 49:52 Minuten 145 Sekunden schneller als vor gut fünf Wochen über die gleiche Distanz, jedoch dennoch etwas unzufrieden).

 

Montag, 14. Dezember 2015, Vorgabe: Auslaufen über 10 Kilometer in 5:40er-Schnitt (geschafft, wenn auch nur, weil ich die Außenalsterrunde etwas schneller gelaufen bin, da die Straßen so verstopft waren, dass man immer wieder anhalten musste; ein Tempo war unmöglich zu erzielen).

Mittwoch, 16. Dezember 2015, Vorgabe: 10 Minuten Ein- und 10 Minuten Auslaufen, dazwischen 50 Minuten im 5:20er-Schnitt im Stadtpark (Tiefpunkt: nach 27:40 Minuten musste ich das schnelle Laufen aufgeben. Irgendwie hatte ich keinen Sinn für diese Art von Läufen, gar an Aufgabe habe ich gedacht).

Donnerstag, 17. Dezember 2015, Vorgabe: 13 Kilometer in 05:35er-Schnitt (einen Tag vorher, also einen Tag nach dem gestrigen Einbruch heute die 13 Kilometer in 01:12:36 Stunde, so dass ich die Vorgabe genau eingehalten habe. Nun einen Tag Pause, dann am Samstag die 20 Kilometer).

Sonnabend, 19. Dezember 2015, Vorgabe: 20 Kilometer in 05:50er-Schnitt (22 Kilometer bin ich dann gelaufen, dreimal um die Hamburger Außenalster. Die Vorgabe habe ich mit 01:55:45 Stunde eingehalten, war etwas schneller als geplant. Insgesamt hatte ich nachher 02:06:19 Stunden auf der Uhr).

 

Montag, 21. Dezember 2015, Vorgabe für diese Ruhewoche: 3 x Joggen 45 bis 60 Minuten (am Montag 45:29 Minuten gejoggt; am Mittwoch, 23. Dezember 2015 49:07 Minuten und am Sonnabend, 26. Dezember 2015 61:33 Minuten).

 

Montag, 28. Dezember 2015, Vorgabe: 12 Kilometer in 66 Minuten (für die 12,6 Kilometer von zu Hause, einmal um die Außenalster und zurück habe ich 70 Minuten benötigt. Also fast genau die Vorgabe eingehalten).

Mittwoch, 30. Dezember 2015, Vorgabe: 10 x 300 Meter in 74 Sekunden (einen Tag vor dem Jahreswechsel zehnmal die 300 Meter gelaufen, in 68, 72, 72, 73, 73, 73, 73, 72, 72 und 71 Sekunden, einen ganz kleinen Tick zu schnell, aber das ist nicht weiter tragisch gewesen, so jedenfalls der Coach).

Freitag, 01. Januar 2016, Vorgabe: je 4 Kilometer in 5:40, 5:30 und 5:20 (schon morgens um 09:00 Uhr bin ich auf die Runde gestartet; die ersten vier Kilometer in 5:35; die zweiten vier Kilometer in 5:28 und die dritten und letzten vier Kilometer nur in 5:27 im Schnitt. Man merkt doch, dass die Brückenüberquerungen Zeit kosten, das soll aber nicht als Ausrede gewertet werden, ist aber dennoch so!)

Sonnabend, 02. Januar 2016, Vorgabe: 22 Kilometer in zwei Stunden und acht Minuten (zwei Minuten und 58 Sekunden zu langsam, ich war völlig fertig und ausgelaugt. Ein schlechter Tag.)

 

Montag, 04. Januar 2016, Vorgabe: 12 Kilometer in 66 Minuten (erneut um zwei Minuten und 39 Sekunden das Ziel verfehlt, mich hat es erwischt, der Hänger will nicht weg.)

Mittwoch, 06. Januar 2016, Vorgabe: 8 x 645 Meter auf Geschwindigkeit (es ist glatt, Schnee liegt, daher beende ich den Schnelllauf bereits schon während der ersten Runde. Außerdem zwickt es im linken Oberschenkel, also Vorsicht.)

Freitag, 08. Januar 2016, Vorgabe: je 4 Kilometer in 5:40, 5:30 und 5:20 (es läuft wieder, auch wenn die einzelnen Tempozonen nicht genau einhalten konnte.)

Sonntag, 10. Januar 2016, Vorgabe: 22 Kilometer im 06:00er-Schnitt (geschafft im 05:57er-Schnitt, also in zwei Stunden und zehn Minuten, so langsam läuft es wieder.)

 

Montag, 11. Januar 2016, Vorgabe: 12 Kilometer in 66 Minuten (68 Sekunden schneller als geplant, im 05:24er-Schnitt).

Mittwoch, 13. Januar 2016, Vorgabe: 10 x 400 Meter in 108 Sekunden (Erfolg: alle zehn Läufe durchgehalten, stets ein paar Sekunden schneller als geplant, es läuft wieder richtig gut.)

Freitag, 15. Januar 2016, Vorgabe: 12 Kilometer in 65 Minuten, also im 05:25er-Schnitt (

Sonntag, 17. Januar 2016, Vorgabe: 23 Kilometer im 06:00er-Schnitt, folglich zwei Stunden und achtzehn Minuten (

 

Es läuft langsam wieder ...

Auf dem Bild habe ich zwar Laufsachen an, doch im Trainingslager in Portugal bin ich nicht zum Laufen gekommen, die Fahrradunfallverletzung hinderte mich daran. Nun, nachdem die Verletzung wohl fast 100-prozentig ausgeheilt ist, läuft es langsam wieder an.

 

Am 08. April 2016 bin ich nachmittags eine Alsterrunde gelaufen. Für die 7,33 Kilometer lange Strecke mit Start am Restaurant ,,Porto Novo" benötigte ich insgesamt 41:58 Minuten, im Schnitt war ich also mit 5:43 Minuten je Kilometer unterwegs. 

 

Was mir besonders auffiel, war die Tatsache, dass mir durch die lange Laufpause total die Kondition abhanden gekommen ist. Ich quälte mich ab Kilometer fünf in Richtung Ziel, war froh, als ich es erreichte und mit dem Fahrrad nach Hause fahren konnte.

 

Heute, am 09. April 2016, bin ich um um 11:05 Uhr auf eine weitere Alsterrunde gestartet. Gleiche Richtung, also rechts herum (nicht politisch gesehen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass von Porto Novo bis zur Krugkoppelbrücke das längste Stück dann absolviert ist).

 

Die Uhr blieb nach erneuten 7:33 Kilometern bei 39:10 Minuten stehen, also einem Kilometerschnitt von 5:21 Minuten je Kilometer. Noch keine Jahresbestzeit, aber schon nahe dran. Dreißig Sekunden oberhalb dieser Marke, wobei ich damals, am 15. Januar 2016, richtig fit und schnell war. 

 

Fahrradunfall überstanden ... Neustart?

Nachdem ich das Pech hatte, bei meiner morgendlichen Radfahrt zur Firma von St. Pauli nach Stellingen von einem Auto um meine Vorfahrt gebracht zu werden, dabei mein ohnehin leicht lediertes Innenband im rechten Bein so richtig ,,schrottete", will ich jetzt demnächst den Re-Start in 2016 beginnen.

 

Wie immer auf der Lappenbergsallee in Hamburg-Eimsbüttel auf dem Radweg fahrend, schoss aus einer Nebenstraße ein Audi mit Hamburger Kennzeichen heraus. Um mit dem Fahrzeug nicht zusammenzustoßen, bremste ich sofort. Dabei stand ich fast kopfüber vor dem anderen Fahrzeug, verdrehte mir mein rechtes Bein, ein richtiger Stich durchzog den Bereich um das Innenband.

 

Während der Autofahrer das ,,Weite" suchte, mir sogar noch einen ,,Vogel" zeigte, blieb ich mit Schmerzen im Gesicht stehen, sah mich um, jedoch keine Zeugen, die hätten in der für sie ruhigen Phase vielleicht das Kennzeichen vollständig erkennen können. Ich hatte nur das doppelte H und ... wenn ich mich richtig erinnere ... ein A und S erkannt. Allerdings ging das alles so schnell.

 

Bedingt durch diesem nun schon Wochen alten Vorfall und des vollständigen Einstellens des Trainings habe ich dieser Tage dann auch meine Teilnahme am London-Marathon 2016 zurückziehen müssen. Selbst wenn mir jetzt ein Neustart gelingen sollte, ich schmerzfrei meine ersten Kilometer laufen kann, bis zum Marathon in 24 Tagen ist ein Nachholen des Trainingspensums nie und nimmer zu schaffen.

 

In Portugal konnte ich auch nicht laufen, obwohl Jens Gauger (rechts) mir intensiv geholfen hat, wieder auf die Beine zu kommen. Mal abwarten, was sich in den nächsten Wochen so ergibt. Wenn alles gut läuft (im wahrsten Sinne des Wortes) werde ich ab Mai auch wieder in den Laufkurs zurückkehren.

 

Trainingslager mit ,,leider" wenig Bewegung

Dumm, wenn man sich in ein Trainingslager begibt, dort außer Spazierengehen, Essen, Schlafen und Faullenzen, kaum etwas unternehmen, jedenfalls kaum trainieren kann.

 

Mit dem Hamburger Laufladen mit Jens Gauger und Miriam Stroetmann an der Spitze starteten acht Laufsportler nach Lissabon (Portugal). Von dort ging es nach Plaia das Macás direkt an den Atlantik in eine Bungalowanlage. Nachdem ich vor zwei Jahren leider einen Schnarcher neben mir liegen gehabt habe, nahm ich mir dieses Jahr einen Bungalow alleine, so dass ich wunderbar schlafen konnte.

 

Nur Laufen, das sollte erst viel später wieder gelingen. Am ersten Tag versuchte ich zwar mein Glück, doch die Schmerzen waren so stark, dass ich noch nicht einmal drei Kilometer schaffte. Entmutigt ging es zurück zum Bungalow. In den nächsten Tagen blieb mir nur die Bewegung zum Strand, ins Hinterland oder mit dem Auto zu so genannten Sehenswürdigkeiten.

 

Sechs Tage blieben wir dort, anschließend ging es zirka 60 Kilometer nördlich nach Porto Novo, einem ganz kleinen Fleckchen auf der Landkarte. Dort übernachteten wir fünf Tage lang im Amazing West Beach Hotel, welches ich sowohl von den Schlafräumen als auch vom Ambiente, aber auch vom Frühstück nur empfehlen kann. Der Aufenthalt war dort einfach super.

 

Dort wurde ich am Ankunftstag, dem Freitag,  von Miriam aufgefordert, erste langsame Laufschritte zu unternehmen. Als ob man neu das Laufen erlernt. So schaffte ich aber immerhin die ersten zwei Kilometer, mal vorne belastet, mal hinten belastet, um den kaputten Muskel die Möglichkeit zu geben, besser durchblutet zu werden. Aber auch Innen- und Außenbelastung gehörten dazu. Am Sonntag eine Strecke von vier Kilometern morgens und sogar sechs Kilometer am späten Nachmittag, immer nach dem selben Prinzip, des läuferischen Aufwärmens und der abwechselnden Belastung.

 

Vier Kilometer am Montag und abschließende sieben Kilometer am Abreisetag, dem Dienstag. Die Zeiten mehr als bescheiden, aber der Anfang ist geschafft. Nun kann es nur noch bergauf gehen. Hoffentlich dann auch bald völlig schmerzfrei.

 

Trainingslager vom 04. bis 15. März 2016

 

 

Frohes neues Jahr ...

Ich wünsche allen Lesern meiner Homepage ein frohes neues Jahr, Gesundheit und Glück sowie Zufriedenheit. Persönlich hoffe ich auf ein besseres Jahr als es das Jahr 2015 für mich war!

 

Knapp unterhalb der 50-Minuten-Grenze

Sehr knapp war es am vergangenen Sonntag (13. Dezember 2015), als ich beim 2. Lauf der Winterserie 2015/2016 über die 10 Kilometer mit 49 Minuten und 52 Sekunden das Ziel erreichte. Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit unterhalb dieser magischen Grenze, letztlich hatte ich aber doch etwas mehr erwartet. Seltsamerweise bin ich gut gestartet, doch schon nach zwei Kilometern setzte sich bei mir ein Trott ein, der erst durch das Grüßen und ,,Fast-Überholens" eines Mitläufers beendet wurde. Von da an steigerte ich zunehmend das Tempo und konnte so diese Zeit erreichen.

 

Bei der dritten Ausgabe sollten sich noch ein paar Sekunden herauszukitzeln sein, so eine Zeit mit 48 Minuten und ein paar Sekunden (nicht mehr als 59) sollten es schon sein, wenn im Januar 2016 die Winterserie ihren Lauf nehmen wird.

 

5. Sankt Pauli X-mas-Lauf mit Platz 61

Zum fünften Mal fand in Hamburg-Sankt Pauli der X-mas-Lauf statt, an dem ich nun das dritte Mal teilgenommen habe. Und zwar immer an den ungeraden Wettbewerben. In 2012 und 2014 war ich jeweils verhindert. Nachdem der Veranstalter, die BMS-Laufgesellschaft gemeinsam mit der FC Sankt Pauli-Triathlon-Abteilung, erneut den Streckenverlauf verändert hat, scheint es sich jetzt wohl auf 5,6 Kilometer zu festigen. Gestartet wurde auf dem Vorplatz des Zweitligastadions. Von dort eine scharfe Linkskurve, durch den Spielertunnel entlang an der Süd- und Gegentribüne zum Ausgang vor der Nordtribüne und dann bis zur Budapester Straße, ehe die Glacischaussee belaufen wurde. Rechts rum in den Wallanlagen bis zum See und zurück bis zum Vorplatz.

 

Mit 27 Minuten und 57 Sekunden erlief ich mir in der Kategorie Männer den 61. Platz, wobei 563 ins Ziel kamen. Nimmt man alle Teilnehmer zusammen, es waren 1.115 Finisher, reichte es zu Platz 78 unter den zahlreichen Läuferinnen und Läufer, viele davon recht hübsch verkleidet. Ob als Weihnachtsmann, Nikolaus, Engel, Geschenk, Skelett oder Rentiergespann, die Menschen hatten sich sehr viel Mühe gegeben, einfach klasse. Selbst hatte ich nur eine Weihnachtsmütze auf, um etwas schneller unterwegs sein zu können, wobei dies auf den ersten dreihundert Metern kaum möglich war. Der Weg zum und durch das Stadion wurde geprägt von vielen, die den Lauf einfach nur genossen und Tempo Tempo sein ließen.

 

Nachmittags beim Spendenlauf um die Alster

Es war schon mächtig anstrengend, aber angemeldet hatte ich mich, also ab auf´s Fahrrad und zur Krugkoppelbrücke nach Eppendorf, um dort ab 14.00 Uhr an dem ,,Hand-in-Hand-für-Norddeutschland"-Spendenlauf um die Außenalster teilzunehmen. Eine Privatbank (SuturBank - war mir bis dahin unbekannt) hatte € 5.000 ausgelobt für jede Runde um die Außenalster, die die Chip-Inhaber der Alsterläufer absolvieren. Seit März diesen Jahres habe ich meinen Chip, welchen ich bei der Laufgesellschaft erstanden habe, freigeschaltet (Foto: www.alsterrunning.de/facebook).

 

Aber erst seit November ist die Außenalster ,,mein" Laufrevier geworden, da dort einerseits die Zeiten perfekt gemessen werden, andererseits ich eine recht gute Laufstrecke vorfinde ... trotz der zahlreichen Menschen, die immer wieder zu umkurven sind. Die erste Alsterrunde absolvierte ich sodann in 39:20 Minuten und ,,sammelte" somit die ersten fünf Euro, wobei die Spende der SuturBank wohl spätestens Ende der Woche ,,fällig" wird.

 

Zum vierten Mal über den Köhlbrand gelaufen - in genau 63 Minuten

Seit 2011 gibt es in Hamburg die Möglichkeit, am ,,Tag der deutschen Einheit" über die Köhlbrandbrücke zu laufen. Das ist einmalig in Deutschland, dass für mehr als 3.000 Läufer und Läuferinnen eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt gesperrt wird. Aber gut, am ,,Tag der deutschen Einheit" ist ja auf den Straßen nicht allzu viel los. Da kann man wohl eine Ausnahme machen.


Noch rund 29 Mal - so der Vorsitzende des Hamburger Leichtathletikverbandes - dürfen die Hobbysportler noch dieses Vergnügen haben. Danach soll die Brüche, die seit 1974 besteht, abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Derzeit finden allerdings noch einige Instandsetzungsarbeiten statt, wodurch die Tragfähigkeit der Brücke vielleicht noch für ein paar Jahre mehr gesichert ist.


Naja, jedenfalls hatte ich mir eigentlich eine Zeit knapp unter einer Stunde vorgenommen, doch der Marathon, den ich sechs Tage vorher in Berlin gelaufen bin, steckte mir dann doch noch ganz schön in den Knochen. Jedenfalls klappte es mit der Vorgabe nicht ganz.


Genau drei Minuten und ein paar Sekunden fehlten mir zu einem neuen Köhlbrandbrückenrekord.

Insgesamt waren deutlich mehr als 3.729 Läufer und Läuferinnen für dieses Event gemeldet, gefinisht haben eben jene, die vom NDR-Moderator Lou Richter fast alle per Namen im Ziel für ihre Leistung beglückwünscht wurden. Der Sieger übrigens benötigte lediglich 40 Minuten und drei Sekunden für die zwölf Kilometer. Eine grandiose Leistung.


Bei bestem Wetter wurden an zwei verschiedenen Uhrzeiten jeweils fast zweitausend Männer und Frauen auf die Strecke gelassen, um 12.00 Uhr und um 15.00 Uhr. Traditionell melde ich mich immer für die 12.00 Uhr Starterliste an. Nach dem ,,Anglasen", in Hamburg wird nicht per Schuss gestartet, ging es aus dem Startbereich auf eine lange ,,Warmup"-Strecke, ehe nach knapp drei Kilometer der Ansatz der Brücke erreicht wurde. 7,4 Kilometer überlaufen die Laufbegeisterten die Brücke in zwei Auf- und logischerweise Abstiegen.

Nicht ganz windstill war es an diesem Morgen, so dass nicht wenige Probleme mit dem Gegenwind hatten. Jedoch glich sich das anschließend wieder aus. Überrascht war ich dann doch schon, dass bereits nach nur 3 Kilometer die ersten Läufer ,,spazierten". Sie scheinen die Strecke zu schnell angegangen zu sein, so dass sie ,,bitter bös" bezahlen mussten.


Für mich lief es eigentlich ganz gut, hatte ich doch am Donnerstag noch einmal trainiert, das erste Mal nach dem Marathon. Oben angekommen, freute ich mich schon auf die Erfrischung, auch wenn´s nur Wasser war. Ein kurzer Schluck, damit das Gel vom Magen besser aufgenommen wird, und schon ging es zum zweiten Mal an den Aufstieg. Zu der Zeit, als bei Kilometer 6 hatte ich das Ziel, unter einer Stunde zu laufen, noch nicht ganz aufgegeben. Eine Zwischenzeit hatte ich mir nicht genommen, fühlte mich aber ganz gut.


Doch der zweite Anstieg hatte es in sich. Läufer und Läuferinnen überholten mich; kräftemäßig war ich zwar nicht fertig, doch die Anstrengungen aus der Vorwoche machten sich bemerkbar. Der Abstieg belohnte mich zwar ein wenig, dieses Mal konnte ich so manchen ,,Gegner" stellen, doch bei genau 01:03:00 blieb für mich die Uhr stehen. Pech gehabt, nächstes Jahr wird es erneut über die Brücke gehen, dann an einem Montag und hoffentlich mit einer besseren Zeit!



Marathon in Berlin in 04:30:47 Stunden gelaufen

Mit einer neuen Bestzeit hat es nicht geklappt beim 42. Berlin-Marathon am 27. September 2015. Nach dem Tod meiner Mutter habe ich das Training arg schleifen lassen, so dass ich in Berlin schon nach gut 13 Kilometern erstmals gehen musste. Schade, die Bedingungen in der Hauptstadt waren hervorragend, es hätte gelingen können. So aber musste ich mich mit dem Platz 21.642 begnügen, ein Sprung unter den besten 18.000 wäre locker möglich gewesen.

Ärgerliche ,,Pinkelpause" kostete 45 Sekunden ...

Novum bei der 26. Austragung des internationen Alsterlaufes in Hamburg: Erstmals musste der Start und auch das Ziel an gleicher Stelle erfolgen, da wegen des Alstervergnügens der gewohnte Zieleinlauf auf dem Ballindamm gesperrt war. Aber das war für die Veranstalter kein Problem.


Im Vorwege der Veranstaltung wurde mitgeteilt, dass insgesamt über 4.800 Sportler sich für diesen schnellen Lauf angemeldet hatten. Im Ziel jedoch kamen nur 3.563 an, wohl bedingt durch die schlechten Wetterverhältnisse in den Tagen zuvor, haben einige den Lauf nicht wahrgenommen.


2.280 Männer erreichten die Ziellinie auf der Einkaufsstraße am Mönckebergbrunnen. 1.283 Frauen erhielten - wie natürlich auch die Männer - am Ende eine Medaille, jedoch auch eine Rose.


Gestartet wurde von zwei Straßen aus: Einmal von der Mönckebergstraße und zum anderen von der Steinstraße pünktlich um 10.00 Uhr. Der Startschuss war auch in vielen benachbarten Straßen zu hören, so laut war er


Unmittelbar nach dem Start hatte ich mit einem recht langsamen, dafür aber kräftigen Läufer einen kleinen Disput, der urplötzlich von der Mitte zur rechten Seite auswich. Sein ,,drahtiger" Laufstil ärgerte nicht nur mich, sondern auch andere. Dass er aber mit ausgebreiteten Armen seinen Lauf bestritt, war echt unsportlich. Kurzum, den Typen ließ ich hinter mir, kein Problem.


Mein Ziel war es, den Lauf mit einem ,,Fünfer-Schnitt plus" zu absolvieren, also eine Zeit zwischen 50 und 55 Minuten zu erreichen. Das klappte, doch die ,,Pinkelpause" kurz hinter der Krugkoppelbrücke kostete mich 45 Sekunden. Schon richtig ärgerlich. Am Ende stoppte die Uhr für mich bei 51 Minuten und 31 Sekunden - Ziel erreicht, es war aber mehr drin. Pech ...!


Hamburg, 06. September 2015



Offizielle 01:02:04 beim 3. Inselparklauf

Endlich einmal wieder schmerzfrei laufen, das hatte ich mir vorgenommen vor dem 3. Inselparklauf in Hamburg-Wilhelmsburg auf dem früheren IGA-Gelände. Nachdem ich meinen Muskelfaserriss auskuriert hatte, befürchtete ich vor genau einer Woche, erneut einen mir zugezogen zu haben. Bei einem Spurt während des Trainings meldete sich die Wade schon wieder ,,zu Wort". Fortan bin ich dann nur Fahrrad gefahren, zwar auf Tempo, aber eben nicht gelaufen.

 

Mit gemischten Gefühlen habe ich dann am Start auf dem früheren IGA-Haupteingangsbereich gestanden. Als pünktlich um 19.00 Uhr der Startschuss erklang, begann ich mit einem recht langsamen Tempo den Lauf, wohlwissend, dass ich nach drei, sechs oder nach neun Kilometern hätte aussteigen können. Doch mein Ziel waren die kompletten vier Runden á 3 Kilometer, die ich dann auch erfolgreich abolvierte.

 

Offizielle 01:02:04 Stunde - mein zweitbestes Ergebnis über diese Strecke, nur einmal unterboten beim Köhlbrandbrückenlauf vor zwei Jahren. Welchen Platz ich letztendlich belegt habe, werde ich wohl erst am morgigen Tage (20. August) erfahren, ist mir aber auch irgendwie egal, schließlich konnte ich als Teilnehmer des Laufcups die erste Veranstaltung, den Spreehafenlauf, nicht laufen, da ich eben verletzt war.

 

 

Muskelfaserriss auskuriert ...

Der letzte Juni-Tag in diesem Jahr war für mich ein völlig verkorkster: Nachdem ich die Tage zuvor viel und gut gelaufen bin, fuhr ich an diesem 30. Juli von der Arbeit kommend, mein Fahrrad in die Tiefgarage. Als ich dann die ,,Rampe" hochging, vertrat ich mich. Es machte ,,Peng" in meiner rechten Wade. Ganze 26 Tage hatte ich damit zu tun. PECH: Pause, Eis, Compression, Hochlegen ...!


Am vergangenen Sonntag nun endlich das Comeback, wenn auch ein kurzes mit sechs Kilometern in einer deutlich gemäßigsten Zeit. Aber es ist geschafft und der Riss scheinbar auskuriert, so dass ich jetzt wieder ,,angreifen" kann. Schließlich steht Ende September mein letzter Marathon auf dem Programm, wenn ich in Berlin die 42,195 Kilometer in Angriff nehmen möchte.



Meine Mutti ist verstorben!

Während ich morgens beim Hella-Halbmarathon am Tag der Sonnenwende gelaufen bin, ist vor der isländischen Stadt Akureyri meine liebe Mutti Regina auf einem Kreuzfahrtschiff gestorben - ich bin unendlich traurig, habe keine Tränen mehr, die ich vergießen kann, und vermisse sie so sehr!



Sonne, Straße und Spaß beim 21. Hella-Halbmarathon

Meine siebente Teilnahme am Hamburger Hella-Halbmarathon endete mit einer Zeit von 01:54:02 Stunde. Obwohl die Wetterfrösche für den Sonntag morgen sogar leichten Regen und damit einen bedeckten Himmel angesagt hatten, strahlte die Sonne nur so vom Himmel. Es gab zwar Wolken, doch die in einer so geringen Anzahl, dass man fast von einem wolkenfreiem Himmel sprechen konnte, naja, wenigstens bis 11.00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war das Läuferfeld bereits eine Stunde unterwegs.


Von der Reeperbahn ging es zunächst zum Altonaer Rathaus, welches rechts liegen gelassen wurde. Die linke Seite der Palmaille wurde bis zum Fischmarkt belaufen, von dort ging es Richtung Landungsbrücken, über die Helgoländer Allee zurück auf die Reeperbahn. Erneut ging es von der sündigen Meile über die Königstraße zum früheren Bahnhof, welcher jetzt als Rathaus den Bezirksabgeordneten dient. Auf die rechte Seite und damit auf die Schattenseite (jedenfalls ab und zu) der Palmaille ging es ein zweites Mal vorbei am Fischmarkt zu den Landungsbrücken.


Weiter ging es über den Baumwall, Dovenfleet zum Wallringtunnel und dann hinaus auf die Seite der Außenalster. Die Kennedybrücke wurde belaufen bis zu einer Wende, von dort auf die rechte Seite der Außenalster (Schwanenwik) zur Schönen Aussicht, Sierichstraße, Marie-Louisen-Straße, Agnesstraße, Fernsicht bis zum Harvestuhuder Weg, ehe wir einbogen auf die lange Zielgerade (Rothenbaumchaussee). 21,075 Kilometer.


Inzwischen hatte sich es etwas zugzogen, doch der angekündigte Regen blieb aus. So kamen die insgesamt 6.404 Finisher - mit Ausnahme ihres eigenes Schweißes - trockenen Fußes ins Ziel. Für mich blieb mit der o. a. Netto-Zeit der 1.859 Platz im ,,Männerwettbewerb" (4.031 Männer erreichten das Ziel), mitsamt der Läuferinnen (insgesamt 2.373 Siegerinnen) wurde es der 2.242. Platz in diesem Jahr. Gegenüber dem Vorjahr habe ich mich um eine Minute und 43 Sekunden verschlechtert, aber - das soll nicht als Entschuldigung gelten - ich ging schon mit wackeligen Beinen an den Start.


Irgendwie hatte ich nicht nur schlecht trainiert, sondern nur das Ziel ausgegeben, unterhalb der Zwei-Stunden-Marke zu bleiben. Dass ich fast sechs Minuten dieses Ziel unterbot, darf ich fast als Erfolg verzeichnen. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, diese Strecke auf Hamburger Straßen gelaufen zu sein, vielleicht auf ein Neues in 2016.



Schneller als gedacht in Norderstedt

Seit April 2015 bin ich Mitglied im Erdinger Alkoholfrei Team, welches für seine Mitglieder nicht nur Lauf-, sondern auch u. a. Triathlonstartplätze verlost. Leider habe ich für den Hamburger Triathlon kein Glück gehabt, auch für die Cyclassics, die ich gerne mitgefahren wäre, habe ich kein Ticket lösen können. Aber für´s Laufen:


Heute nun war es soweit. Zum ersten Mal unter dem ,,Team Erdinger" lief ich in Norderstedt die 5 Kilometer-Strecke im Rahmen des 19. Ariba-Stadtlaufes. Laut Aussage des Veranstalters sollten über 1.200 Läufer und Läuferinnen über die Startlinie gehen. Was für mich völlig überraschend war, war die Tatsache, dass neben dem ,,normalen" Erwachsenenlauf auch der Schülerwettkampf der Norderstedter Schulen zeitgleich gestartet wurde.


So rannten die Kinder über die ersten ein, zwei Kilometer, also ob ihr Leben davon abhängen würde, ganz schnell ins Ziel zu kommen, doch nach und nach machten sich dann die ersten Probleme bemerkbar: Seitenstiche.


Nach fünf Kilometern erreichte ich in 24 Minuten und 41 Sekunden das Ziel. Gestartet bin ich wohl - geschätzt - auf Position 500, denn die Kinder und logischerweise die ambitionierten Läufer und Läuferinnen versammelten sich direkt an der Startlinie. Pünktlich um 09.15 Uhr wurde die Menschenmenge auf die Strecke losgelassen. Schon nach achthundert Meter passierte ich den ersten von drei Getränkeständen. Gelaufen wurde fast ausschließlich auf Teerbelag, teilweise ging es über die Fußwege. An einigen Stellen in Norderstedt versammelte sich sogar eine Anwohnerschar, die die Läufer, wenn auch eher gering, jedoch etwas anfeuerten.


Letztendlich passierten 545 Schüler und Schülerinnen die Zielmarke; bei den Erwachsenen waren es 533. Mit allen zusammen gerechnet, belegte ich unter den 1.078 Finishern den 178. Platz. Neunzig Jung-Norderstedter waren schneller als ich; bei den Erwachsenen waren es 87. Mit meiner zweitbesten je über die 5 Kilometer-Strecke amtlich gemessenen Zeit hatte ich bei den Männern (nur Erwachsene) Platz 76 erreicht, in meiner Altersklasse M50 den 13. Platz.


Zufrieden? Ja, weil es unheimlich viel Spaß gemacht hat, zudem gab es ein Erinnerungs-T-Shirt, eine kostenlose Massage, zwei Erdinger Alkoholfrei und jede Menge Sonne ...!



Eigentlich ein super Wetter für einen Marathon ... eigentlich ...

Die 30. Ausgabe des Hamburg-Marathons war vom Wetter her einfach super, eigentlich! Kurz nach dem Start in der Karolinenstraße begann es leicht zu tröpfeln, dies zog sich über das für mich mehr als vierstündige Rennen durch. Nach insgesamt vier Stunden, zwölf Minuten und genau 29 Sekunden erreichte ich das Ziel, ebenfalls in der Karolinenstraße.


Stolz darüber, meinen neunten Marathon bewältigt zu haben, doch enttäuscht, da ich mein Ziel, deutlich unterhalb der Vier-Stunden-Marke zu bleiben, an diesem Tage nicht zu erreichen war. Dabei hatte ich im Vorfeld des Marathons eigentlich gut trainiert, jedoch nicht so intensiv, wie es hätte sein können. Naja, im nächsten Jahr bietet sich eine erneute Chance, auch wenn es eine Person in meinem Umfeld gibt, die das nicht ganz so gerne sieht.


Aber ..., der Vogel fliegt, der Fisch schwimmt und der Mensch läuft ..., so ganz ohne kann ich mir nicht vorstellen. Und in genau fünf Monaten steht der Berlin-Marathon auf dem Programm, mein zweiter und zugleich letzter in diesem Jahr. Vielleicht bringt ja schon die Mitgliedschaft in der BSG Hamburger Laufladen, in die ich mit Datum vom 01. Mai diesen Jahres eintreten werde, etwas. Schön wäre es jedenfalls, in Berlin die Vier-Stunden-Marke zu unterbieten. Dass ich es drauf habe, das konnten die Zuschauer in Hamburg bis zur Kilometer-Marke 27 erleben, doch danach begannen die Probleme mit den Muskeln und mit dem rechten Knie. Zeitweise bin ich - zwar relativ schnell - spazieren gegangen, doch der Vorsprung, den ich bis zu Kilometer 25 herausgelaufen habe, um die berühmte Marke zu knacken, schmolz dahin.


Trotzdem, immerhin mein drittbestes Ergebnis in der Hansestadt am 26. April 2015.



Schlussspurt bei der Marathon-Vorbereitung

Noch einmal zwanzig Kilometer ..., die Vorbereitung zum diesjährigen Hamburg-Marathon ist mehr oder weniger abgeschlossen. Gemeinsam mit Jens Gauger (Hamburger Laufladen) macht wir - zwei Mädels, zwei Jungs - uns auf den Weg von Winterhude (Stadtpark) bis über den Hamburger Flughafen hinaus, um noch einmal eine etwas längere Strecke vor dem am 26. April stattfindenden Wettbewerb gelaufen zu sein.


Bei anfangs recht niedrigen Temperaturen liefen wir zunächst Richtung Tarpenbek, die zu einem der Zuflüsse (Bäche) der Alster gehört. In der Woche zuvor hatten wir anfangs die gleiche Strecke, doch bogen wir dann auf den Kollauwanderweg bis nach Schnelsen ab. Dieses Mal also Richtung Niendorf. Zwei Stunden Dauerlauf bei einem Tempo von sechs Minuten je Kilometer. Der Lauftrainer unterhielt die Teilnehmer dabei, insbesondere einige Anekdoten kamen bei dem Quartett sehr gut an.


Eine letzte Trainingseinheit über so eine lange Strecke. Nun sollten alle Teilnehmer der Laufladen-Marathonvorbreitung nur noch die etwas mehr als 42 Kilometer durchlaufen, damit sich die Qual und die Entbehrungen der vergangenen Woche auch gelohnt hat. Hoffen wir es ...!


Hamburg, 20. April 2015


Kleine Verbesserung in Hamburg-Öjendorf

Es geht ja doch, nach der kleinen Enttäuschung beim Betriebssport-Halbmarathon habe ich beim ,,Lothar-Gehrke-Gedächtnis-Marathon" am Ostersonnabend über die 22,66 Kilometer lange Strecke (6 Runden á 3,776 Kilometer) immerhin knapp ein Podiumsplatz verpasst. Mit 01:57:42 Stunden habe ich die sechs Runden gemeistert. Schade, nur wenige Sekunden hinter dem Dritten, der eigentlich die Marathon-Distanz laufen wollte, dann aber abgekürzt hat. Das scheint mit den Regularien des Veranstalters konform zu gehen.


Es war eisig kalt, als um 09:05 Uhr die Läufer auf die Strecke geschickt wurden. Die Strecke befand sich trotz einiger Restpfützen in einem sehr guten Zustand. Schon recht schnell merkte ich, dass ich meine - einen Monat vorher - erlaufene Bestzeit über diese Distanz unterbieten könnte. Zur Hälfte hatte ich 57:53 Sekunden auf meiner Uhr. Trotz kurzer Trinkpausen im zweiten Abschnitt, wo ich dann auch mal kurz stehen geblieben bin, schaffte ich es, noch unter der Ein-Stunden-Marke zu bleiben, wenn auch nur hauchdünn.


Mit 05:13 Minuten auf den Kilometer schaffte ich eine recht gute Geschwindigkeit am frühen Morgen und angesichts der Kälte. Mein Dank geht an die zahlreichen Helfer, die diese Traditionsveranstaltung im Öjendorfer Park auf die Beine stellen. Der Zuspruch zahlreicher Teilnehmer spricht für sich. Da ich in diesem Jahr wohl meine beiden letzten Marathons (42,195 Kilometer) in Hamburg im April und in Berlin im September, werde ich diese zusätzlichen Trainingsläufe über die Halbdistanz wohl nicht mehr so oft wählen; die Teilnahme an der Vierteldistanz mit drei Runden, also 11,33 Kilometer, könnte ich mir dagegen schon vorstellen, vielleicht auch regelmäßig.


Hamburg-Öjendorf, 04. April 2015


Betriebssport-Halbmarathon 29. März 2015

Wer hatte schuld? Natürlich ich selbst! Wenn man in der Woche vor einem Halbmarathon lediglich am Montag eine halbe Stunde Seil springt und am Mittwoch acht Kilometer läuft, der muss sich nicht wundern, wenn er bei einem Halbmarathon, veranstaltet von der Betriebssportvereinigung Hamburg nicht über ein mittelmäßiges Ergebnis hinauskommt.

 

War ich vor einer Woche super drauf, als ich in Wandsbek meinen sechstbesten Halbmarathon erlief, so benötigte ich dieses Mal glatte fünf Minuten mehr für die Strecke. Gestartet wurde auf dem Sportplatz des Lufthansa-Sportvereines. Zunächst wurde eine rund zwölf Kilometer lange Strecke gelaufen, ehe die zweite und zugleich letzte Runde neun Kilometer lang war. Mit gut einer Stunde, 52 Minuten und 41 Sekunden durchlief ich dann das Ziel.

 

Mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben, irgendwie überwog die Enttäuschung, die jedoch klar macht, dass ich vor dem Marathon Ende April jetzt noch einmal die Zügel anziehen muss, denn sonst wird das nichts mit einem Ergebnis unterhalb der Vier-Stunden-Marke.

 

29. März 2015

Platz 75 von 185 Finishern bei der Wandsetaler Runde über 21,1 km

Bei der 15. Ausgabe der Wandsetaler Runde über 21,1 Kilometer konnte ich mit 01:47:30 Stunden den 75. Platz erlaufen. Insgesamt nahmen 185 Frauen und Männer an diesem Event teil; ein recht guter Zuspruch eines eher kleinen Volkslaufes. Für mich war es die zweite Teilnahme in Wandsbek, die erste war in 2013 im März, als die Strecke fast völlig vereist war und ich mit 01:59:29 Stunden so gerade unterhalb der Zwei-Stunden-Marke ins Ziel kam.


In diesem Jahr jedoch war die Strecke, auch wenn es in der Nacht gefroren hatte, in einem recht guten Zustand. Lediglich einige Schlaglöcher im hinteren Bereich (Kilometer 5) sowie einige aufgetaute Pfützen ließen ein völlig problemloses Laufen nicht zu. Aber daran hatten alle Teilnehmer zu knappern. Der Sieger, ein Student aus Jena, benötigte noch nicht einmal 80 Minuten für den zweimal zu durchlaufenden Kurs, wobei im zweiten Durchgang ein See zusätzlich umlaufen werden musste.


Um 10:30 Uhr wurde vom Veranstalter ohne ,,Schuss" jedoch mit einem ,,Los geht es" das Signal zum Laufen gegeben. Knapp 500 Teilnehmer überliefen die Start- und Ziellinie auf einem Parkplatz eines Supermarktes. Gemeinsam wurden die 5-, 10- und 21,1 Kilometer-Läufer auf die Reise geschickt. Das hatte leider dazu geführt, dass ambitionierte Läufern auf dem ersten Kilometer stark behindert wurden, was glücklicherweise auf mich nicht zutraf, eher ,,behinderte" ich vielleicht den einen oder anderen jüngeren Starter, der hinter mir das Rennen aufnahm. Aber der Veranstalter, der TSV Wandsetal, macht es sich in diesem Punkt einfach, um nur eine Startzeit als Ausgangspunkt für alle Teilnehmer zu haben.


Die Mitglieder des TSV hatten zwei Getränkestellen eingerichtet. Bei Kilometer 5, bei Kilometer 10 und durch die ,,Ehrenrunde" um den See noch einmal bei Kilometer 5 (bzw. Kilometer 16). Ein Vereinsmitglied hatte zudem zwei Kilometer vor dem Ziel einen Tapeziertisch aufgestellt, auf dem er zusätzliche Erfrischungen anbot. Die Strecke war durch gelbe Pfeile hervorragend ausgezeichnet, Helfer des TSV gaben zusätzliche Hinweise, Polizisten sicherten zusätzlich die Straßenzüge, die die Läufer überqueren musste. Zu Unfällen scheint es nicht gekommen zu sein, lediglich gaben die ein oder anderen Läufer vorzeitig auf, weil sie sich übernommen hatten.


Meine Teilnahme in Wandsbek war eigentlich gar nicht vorgesehen, denn an diesem 22. März 2015 war ich für den Halbmarathon in Lissabon angemeldet, doch der Start für mich dort auf der so genannten Weltrekordstrecke fiel aus, da das vorgelagerte Trainingslager an der Algarve abgesagt werden musste. Statt am Tejo lief ich eben an der Wandse ...!


23. März 2015



Beim Frühjahrsmarathon fast zwanzig Minuten schneller als in 2013

Erstmals im März 2013 bin ich in Öjendorf um den dortigen See sechsmal herumgelaufen und damit 22,66 Kilometer absolviert. Zwei Jahre später, genau gesagt gestern, gab es eine Wiederholung. Und erneut gehörte dieser Lauf zur Marathonvorbereitung. Vor zwei Jahren war es mein erster Lauf nach einer längeren Verletzungspause, in diesem Jahr ein zusätzlicher Lauf über eine enorm lange Strecke.

 

Sechs Runden á ca. 3,77 Kilometer standen morgens ab 09.00 Uhr auf meinem Programm. Über diese Distanz sind mit mir 43 Frauen und Männer gegangen, wobei lediglich 35 ingesamt das Ziel erreichten. Lag es nun daran, dass die acht Nichtplatzierten gar nicht erst angetreten sind oder nach einer kürzeren Distanz aufgeben mussten? Keine Ahnung, ist mir auch relativ egal.

 

Für die o. a. Strecke hatte ich in 2013 noch deutlich mehr als zwei Stunden benötigt. Nach genau 02:19:28 Stunden überquerte ich die Ziellinie. In 2015, recht gut in Form dank der Vorbereitung im Kurs des Hamburger Laufladens, schaffte ich die Strecke bei angenehmen Temperaturen in 01:59:45 Stunde. Fast zwanzig Minuten schneller als vor zwei Jahren. Wenn das auf den Marathon hochgerechnet wird, dann könnte ich die Vier-Stunden-Marke unterbieten.

 

Von meiner Platzierung betrachtet, habe ich mich verschlechtert. War ich in 2013 Männer-Gesamtsechster und in meiner Altersklasse sogar erster, so reichte es am Samstag lediglich für Platz 11, in meiner Altersklasse wurde ich vierter. Aber die Konkurrenz war in diesem Jahr auch deutlich besser. Was zählt ist jedoch das Ankommen und das Knacken der 2-Stunden-Marke bei diesem traditionellen Laufereignis. Ein Dank abschließend noch an die Bewirtung und an das Orga-Team.

 

 

Laufmeldungen bis zum Haspa-Marathon:

Neben den ab 01. März zweiwöchentlich anstehenden 3-Stunden-Läufe habe ich für die Wochenende dazwischen für einige Läufe gemeldet:


Beim Öjendorfer Frühjahrsmarathon am 07. März 2015 werde ich die 22,66 Kilometer lange Strecke (gleich sechs Mal rund um den Öjendorfer See, Runde ca. 3,75 Kilometer) laufen. Ein einziges Mal bin ich nach einer Verletzungspause dort gelaufen, benötigte dort fast zwei Stunden und zwanzig Minuten. Viel zu lange, daher nehme ich mir eine deutliche Verbesserung vor. Vielleicht klappt es ja mit dem Unterbieten der 2-Stunden-Marke.


Am 22. März 2015 werde ich zum zweiten Mal die Wandsetaler Runde mitlaufen über 21,075 Kilometer, also ein echter Halbmarathon. Auch dort bin ich bereits einmal gelaufen und hatte mit den teilweise verschneiten und vereisten Wegen zu kämpfen, so dass ich letztlich knapp unter zwei Stunden für diesen HM benötigte.


Noch nicht gemeldet habe ich für den Halbmarathon am 05. April durch das Alte Land. Aber auch dieser Lauf würde ein bisschen Abwechslung bieten, von daher plane ich auch diesen Lauf. Und als letzten Wettbewerb vor dem Marathon, der am 26. April gestartet wird, könnte ich - wenn ich mich dafür entscheiden würde - zum dritten Mal am Hammer Lauf teilnehmen. Auch hier geht es über die Halbmaratondistanz. Übrigens, dort habe ich meine zweitbeste je erlaufene HM-Zeit erzielt. Allerdings liegt das schon ein paar Jahre her.


Und danach:


Am 31. Mai werden in Hamburg gleich drei Läufe angeboten: Der Lauf gegen Rechts vom Stadtverein St. Pauli um die Außenalster, der Hasenlauf, den ich bisher noch nie mitgelaufen bin, in Ammersbek und völlig neu die ,,Landmeile" über gut 7,5 Kilometer in Hamburg-Altona. Letztlich habe ich mich entschieden, hierfür zu melden. Als angestrebte Zeit habe ich mir 36:30 Minuten vorgenommen. Sicherlich nicht leicht zu schaffen ..., mal schauen!



Bester 20 Kilometer-Lauf um den Bramfelder See herum

Schade, es hat nicht sollen sein: Beim 4. Lauf der Bramfelder Winterserie (BMS-Laufgesellschaft) habe ich knapp das Unterbieten der 01:45 Stunden-Marke verpasst. Und zwar um 39 Sekunden. Wahrscheinlich habe ich vor der letzten Runde über 5,017 Kilometer ein bisschen zu lange am Getränkestand gewartet. Dennoch ein guter Auftakt ins Rennjahr 2015, konnte ich meine Bestzeit immerhin um 14 Sekunden steigern. Am 12. November 2011 drehte ich die vier Runden in einer Zeit von 01:45:52 Sekunden.

 

Recht ruhig begann ich das Rennen mit mehreren Hundert anderen Läufern, die entweder 5, 10, 15 oder eben die Langdistanz von 20 Kilometern laufen wollten. Das Wetter war herrlich, die Sonne schien und der böige Wind fiel kaum auf. Nach den ersten beiden Runde ,,dopte" ich mich mit einem Gel, was zur Folge hatte, dass ich zumindest die dritte Runde in einem lockeren Tempo laufen konnte. Die vierte und letzte Runde war dann schon mit Zähne-Zusammenbeißen zu bewältigen.

 

Runde 1: 25:47;

Runde 2: 51:55 (26:08);

Runde 3: 01:18:44 (26:49);

Runde 4: 01:45:38 (26:54).

 

Auch wenn ich mit der zunehmenden Rundenzahl etwas langsamer wurde, so zeigt sich, dass die Marathonvorbereitung vom Hamburger Laufladen bereits jetzt erste Früchte zieht. Kommenden Sonntag geht es dann erstmals für drei Stunden auf die Strecke, bei einem 6 Minuten Schnitt pro Kilometer erwarten uns dreißig Kilometer zzgl. der Aufwärmrunde. Irgendwie freue ich mich darauf, andererseits kann man sonntags auch durchaus was anderes machen ...!

 

Hamburg, 22. Februar 2015

 

 

25 Kilometer über den Alsterwanderweg

Zweiter Tag der Marathon-Vorbereitung für den 42,195 Kilometer langen Lauf am 26. April 2015 durch die wohl schönste Stadt der Welt, der Freien und Hanstadt Hamburg. Heute, am 01. Februar 2015 ging es mit Lauftrainer Olaf, der die erkrankte Melli vetrat, nach einer kurzen Stadtparkpassage zum Alsterwanderweg Richtung Poppenbüttel. Insgesamt absolvierten wir in einer Vierergruppe 25 Kilometer Laufstrecke. Schlappe 17 Kilometer mehr ... und wir hätten die Marathonstrecke geschafft.


Dafür jedoch war ich garantiert nicht fit genug. Schon mit diesen 25 Kilometer hatte ich meine liebe Mühe, am Ende konnte ich dennoch auf einen recht lockeren Lauf zurückblicken. Allerdings beim nächsten Gruppenlauf, der dann noch etwas länger sein dürfte, muss meine Vorbereitung am Tag zuvor etwas besser ablaufen. Für jeden Wettkampf, der teilweise noch nicht einmal zehn oder fünfzehn Kilometer lang ist, stopfe ich mich mit Nudeln oder Reis voll. Diesmal hatte ich irgendwie den langen Lauf und damit eine vernünftige Ernährung nicht im Blick.



Zwei Marathons in 2015: Hamburg im Frühjahr und Berlin im Herbst ...

In 2015 werde ich - vorausgesetzt die Gesundheit spielt mit - an zwei Marathons teilnehmen. Im Frühjahr wird es der ,,Heim-Marathon" in Hamburg sein; im Herbst dann geht es nach Berlin. In diesem Jahr hatte ich das Glück, für diesen Wettbewerb, an dem über 40.000 Menschen teilnehmen, ausgelost zu werden.

 

Während die Berlin-Teilnahme innerhalb der vergangenen sechs Wochen von mir positiv aufgenommen wurde, ist die Trainingsreise an die Algarve (Portugal) abgesagt worden. Es gab zu wenig Teilnehmer, die für die zweiwöchige Reise sich angemeldet haben. Nun muss ich mal überlegen, was ich stattdessen mache (19. Dezember 2014).

 

 

Losglück und Start in die Marathon-Vorbereitung

Kaum zu glauben, aber wahr: Unmittelbar vor der intensiven Marathonvorbereitung für die 42,195 Kilometer langen Lauf durch die Freie und Hansestadt Hamburg am 26. April 2015 habe ich ein kaum für möglich gehaltenes Losglück gehabt:


Der Hamburger Laufladen verloste auf seinem Facebook-Auftritt nicht nur einen Freistart für den Hamburger Marathon, sondern auch die dazugehörige Vorbereitung, die am 25. Januar 2015 nunmehr startete. Für den Marathon hatte ich im schon im vergangenen Jahr angemeldet, durch den Ausfall der Trainingsreise an die Algarve (Portugal) habe ich die Teilnahme an dieser Vorbereitungsserie in Erwägung gezogen und mich vor einigen Tagen dafür auch angemeldet.


Heute nun, am 25. Januar 2015, um 10:00 Uhr wurden wir vom Chef des Laufladens, Jens Gauger, in der Turnhalle in der Nähe des Hauptgeschäfts begrüßt. In verschiedenen Zeitgruppen laufen die insgesamt 31 Teilnehmer. Die Schnellen mit 05:30 Minuten den Kilometer; dann die mit 06:00, die 06:30 und die 07:00. Eigentlich war vorgesehen, dass zehn Kilometer auf Wettkampfbasis gelaufen werden sollte, doch der Schneefall vom Tag zuvor machte dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung.


Daher musste sich ein jeder anhand früherer 10-Kilometer-Ergebnisse in die jeweiligen Gruppen zuordnen. Ich selbst habe die 06:00 Minuten-Gruppe gewählt. Mit dieser und mit ,,Melli" als Trainerin absolvierten wir einen 15 Kilometer-Lauf vom Laufladen aus durch den Stadtpark einmal um die Außenalster und durch den Stadtpark zurück zum Ausgangspunkt. Etwas mehr als anderthalb Stunden waren wir unterwegs.


Besonders an der Außenalster war bei schönstem Winterwetter viel Publikum unterwegs, welches sich allerdings überhaupt nicht um uns scherte, sondern einfach nur den Sonnenschien genoß. Wir liefen so einige Male um die ,,Slalomstangen" herum. Anfangs war es noch recht glatt, doch mit der Zeit erkannte man, wie man am besten zu Laufen hat, um Gefährdungen auszuschließen.


Nach Alsterdorf bin ich morgens mit dem Rad unterwegs gewesen, logischerweise auch mit dem Drahtesel den Rückweg absolviert. Nachmittags hat es mich dann noch einmal ins Fitness-Studio gezogen. Nach einer halben Stunde Radfahren zur Entspannung habe ich dann noch einmal eine halbe Stunde auf dem Band gelaufen, eine Minuten Tempo, eine Minute Entspannung.


Die habe ich mir jetzt für den Abend auch verdient. Schon am nächsten Sonntag geht es weiter. Dann steht ein 2:20 Stunden-Lauf auf dem Programm. Vierzehn Tage später ein 2:40 Stunden-Lauf, ehe die 3 Stunden-Läufe anstehen. Wenn ich daran denke, wird mir schon jetzt ganz anders ... (25. Januar 2015)



Sechs Wochentraining absolviert - fast 300 Kilometer Berg und Tal

Nach einem sechswöchigen Aufenthalt in der Stadt Bad Camberg am Fuße des Taunus, einem der zahlreichen Mittelgebirge in unserem Land, bin ich am 18. Dezember 2014 zurückgekehrt in die wohl schönste Stadt der Welt, nämlich nach Hamburg.

 

In den vergangenen sechs Wochen bin ich mehrfach durch den Hauptort sowie den fünf ihm zugeordneten Stadtteilen gelaufen, um mich auch weiterhin fit zu halten. Die Ortsteile Würges, Dombach, Schwickershausen, Erbach wurden mehrfach von mir durchlaufen, zuletzt, zwei Tage vor Abreise kam dann auch Oberselters hinzu. Obwohl die über 1.000-jährige Stadt mit einer sehenswerten Altstadt (viele Fachwerkgebäude) nur rund 200 Meter über dem Meeresspiegel liegt, so sind die angrenzenden Berge (Bayern würden dazu Hügel sagen) mit bis zu 400 Meter Höhe nicht nur sehenswert, sondern auch läuferisch gut zu belaufen.

 

Für einen Norddeutschen waren die Anstiege zwar anfangs ungewohnt, doch mit der Zeit gewöhnte man sich daran. Die Abstiege, teilweise kilometerlang, waren dann wieder besonders schön. Aufgrund der vielen Wege habe ich versucht, unterschiedliche Strecken zu belaufen. Mal höher hinaus, mal auf Crossstrecken, ab und zu um das Wahrzeichen der Stadt, die Kreuzkapelle hoch über dem Ort, mal nur durch das eigentliche Bad Camberg, wobei selbiges - aus meiner Sicht - eine Ansammlung von unterschiedlichen Gebäuden ist, die wahllos irgendwo erstellt wurden. Irgendwie ist die Stadt verbaut, zudem stehen viele Geschäfte leer, da die Kaufkraft eher die größeren Orte wie Limburg oder Idstein, Frankfurt oder Wiesbaden bevorzugt.

 

Nichtdestotrotz war es eine spannende Zeit in diesem hessischen Ort; der Lerneffekt kam dabei trotz ddes Laufens nicht zu kurz (19. Dezember 2014)

 

 

Urlaub - Sturmflut - Training

Eine Woche Urlaub, in der ich mein ganz normales Training fortgeführt habe, jedoch vieles andere erledigen konnte, wofür man sonst relativ wenig Zeit hat. Dabei führte mich heute, am 22. Oktober 2014, mein Weg u. a. zum Hamburger Fischmarkt, denn heute Nachmittag war dort die Elbe zu Gast. 2,17 Meter oberhalb normalem Tidehochwasser schwappte das Wasser in Hamburg über die Ufer. Im Innenstadtbereich ist dieses fast nur am Fischmarkt mitzuerleben. Fotos vom Hochwasser auf der Seite Galerien.



Nach 11 Kilometer war heute Schluss - Saisonschluss und Ausblick!

Bereits nach elf Kilometer habe ich mich heute von der Teilnahme am 23. Bramfelder Halbmarathon verabschiedet. Ein Bluterguss unterhalb des linken Fußballens ermöglichte mir ein Weiterlaufen nur unter starken Schmerzen. Da es für mich eigentlich nur um ein letztes Rennen in diesem Jahr ging, verzichtete ich sodann auf zehn Kilometer, die ich hätte noch laufen müssen.

 

Mit der Zeit von 57:12 Minuten über diese Distanz war ich dann aber doch recht zufrieden, konnte ich einen Schnitt von 5:10 Minuten über den Kilometer halten. Wenn ich diese Zeit durchgehalten hätte, wäre ich wohl so bei einer Stunden und fünfzig Minuten ins Ziel gekommen. Nicht gerade eine begeisterungsfähige Zeit, aber eine Zeit, mit der ich einen recht guten Saisonabschluss hingelegt hätte.

 

Saisonabschluss? Ja, da ich ab Anfang November für mindestens fünf Wochen in der Nähe von Frankfurt wohnen werde und ich dort die Begebenheiten nicht kenne (Laufwettbewerbe o. ä.), ist aller Voraussicht für 2014 die Teilnahme an weiteren Wettbewerben höchst fraglich. Theoretisch könnte, wenn ich denn zu Mitte Dezember zurückkehre, noch eine Teilnahme an der zweiten Runde der BMS-Winterserie zu schaffen sein. Wäre schön, wenn´s nicht klappt, auch kein Problem. Im nächsten Jahr gibt es genügend Läufe, zu denen ich mich entweder schon angemeldet habe oder aber plane, diese zu laufen.

 

Wobei ich beim Planen bin: Für den Berlin-Marathon 2015 befindet sich mein Name im Lostopf. Leider hat es für 2014 nicht geklappt, nun hoffe ich, dass ich für den Marathon im nächsten Jahr ausgelost werde. Leider erfahre ich das erst ab dem 20. November d. J.! Für den Hamburg-Maraton habe ich mich bereits angemeldet.

 

Im Januar und Februar 2015 möchte ich an der Winterserie rund um den Bramfelder See teilnehmen, es folgt ein Laufseminar an der Algarve, welches mit dem Lissabon-Halbmarathon ein Ende finden wird. Die Wilhelmsburger Runde, ein traditioneller Halbmarathon, wird die Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon bilden. Ferner plane ich am Sport-Scheck-Nachtlauf teilzunehmen, zwei Tage später steht der Hella-Halbmarathon auf dem Programm. Der Spreehafen-Lauf, der Inselparklauf und der internationale Alsterlauf sowie die Umrundung des Flughafens sind weitere Ziele, die ich gerne - wenn es denn die Gesundheit zulässt - erreichen möchte im nächsten Jahr.

 

Wenn die Teilnahme am Berlin-Marathon nicht klappen sollte, werde ich neben dem Alsterlauf und dem Flughafenlauf erneut am Volkslauf durch das schöne Alstertal teilnehmen. Diese drei Läufe gehören zur Hella-Laufcup-Wertung, die ich in 2014 knapp oberhalb der Top-200 abschloss. Generell möchte ich nicht mehr an ganz so vielen Wettbewerben teilnehmen, sondern mich bei denen, zu den ich mich anmelden, leicht bzw. wesentlich verbessern.

 

 

Dritte Teilnahme am Lisbon Half Marathon in 2015

Nach 2011 und 2014 werde ich am 22. März 2015 zum dritten Mal am Lissabon-Halbmarathon teilnehmen. Am 17. Oktober 2014 war hierfür Anmeldestart. Aus der eMail ging hervor, dass die ersten 250 Anmeldungen auch nur 25 Euro zu zahlen haben, immerhin eine Ersparnis von sieben Euro gegenüber dem Normalpreis, der bis zum 30. November Gültigkeit hat. Danach steigt die Anmeldegebühr an.


Auch wenn man beim Lissabon-Halbmarathon keine Bestzeiten laufen kann, dafür sind zu viele Fußgänger in der Anfangsphase unterwegs, so ist alleine das Laufen auf der 3 Kilometer langen Strecke auf der Brücke des 25. Aprils es wert, teilzunehmen. Im Gegensatz zu 2014 findet der Halbmarathon, übrigens zum 25. Mal ausgetragen, in 2015 am Ende des Laufseminars statt, so dass ich hoffe, die Strecke über 21,0975 Kilometer etwas schneller zu absolvieren, als es mir in diesem Jahr gelang, als ich knapp vor Überschreiten der 2-Stunden-Marke das Ziel erreichte.



Ergebnis des 12 Kilometer-Laufes / Anmeldung zum Marathon 2015

Auch wenn ich für die zwölf Kilometer über die Köhlbrandbrücke etwas länger benötigt habe, als geplant, nämlich genau 01:02:41 Stunde, habe ich mit Platz 670 noch eine recht gute Platzierung herausgelaufen. Insgesamt 2.249 Männer überquerten die Ziellinie, der erste bereits nach 41 Minuten und 14 Sekunden, der letzte Gewertete nach einer Stunde, 43 Minuten und 23 Sekunden. In meiner Altersklasse M50 (Baujahr 1960-1964) errang ich den 71. Platz von immerhin 287 Sportlern.

 

Im nächsten Jahr, das ist sicher, will ich die Eine-Stunde-Marke ein zweites Mal nach 2013 unterbieten. Ganz sicher auch die Vier-Stunden-Marke beim Marathon in Hamburg, der im nächsten Jahr am 26. April 2015 stattfinden wird. Nachdem ich in diesem Jahr knapp dran gescheitert bin, werde ich die Fehler aus 2014 nicht noch einmal machen, hoffentlich dann auch keine anderen.

 

Dafür habe ich mich erneut für ein Laufseminar des Hamburger Laufladens in Portugal im März nächsten Jahres angemeldet. Hier möchte ich die Grundlagen sammeln, um nicht nur die Halbmarathon in Lissabon am Ende der Reise, sondern auch den Vorbereitungshalbmarathon, den Insel-Halbmarathon in Hamburg-Wilhelmsburg, erfolgreich zu bestreiten, sondern auch die 42.195 Meter locker ins Ziel zu laufen ohne am Ende bewegungsunfähig im ,,Lazarett" liegen zu müssen. Für die Teilnahme am Marathon 2015 habe ich mich am 04. Oktober, also heute, gerade angemeldet.

 

 

Knapp oberhalb der Stundenmarke über die Köhlbrandbrücke gelaufen

Es hat nicht sollen sein: Bei meinem dritten Lauf über die Köhlbrandbrücke verfehlte ich die Marke unterhalb einer Stunde um fast drei Minuten. Keine Ahnung, woran das gelegen hat. Schon nach vier Kilometer hätte ich an diesem Tage aufgeben können, irgendwie war ich so schlecht drauf, wie lange nicht mehr.

 

Dabei hatte ich bis Kilometer 3 eine Superzeit vorgelegt, lief den 1000-Meter-Abschnitt unterhalb von fünf Minuten, doch der vierprozentige Anstieg war für mich heute zu viel. Dagegen lief es beim Abstieg um so besser; im vergangenen Jahr war es noch andersherum. Egal, letztlich lag ich bei Kilometer 6 bereits etwas mehr als fünfzig Sekunden oberhalb der 5 Minuten per Kilometer.

 

Der erneute Anstieg war nichts für mich. Es war eine Qual, die Strecke Richtung Osten einmal mehr zu belaufen, doch genau wie nach dem ersten Anstieg lief ich abwärts wie ein junger Sprinter. So konnte ich ein bisschen Zeit wieder gutmachen, doch das reichte logischerweise nicht mehr, um zum zweiten Mal unter dieser besonderen Marke zu bleiben.

 

Klar, es war überraschend sehr warm geworden, hatten wir tagszuvor ,,nur" achtzehn Grad Höchsttemperatur, so stiegen bei fast wolkenfreiem Himmel die Gradzahlen auf über 22. Auch der Start war dieses Mal auf der rechten Seiten, nicht wie zuletzt links in 2013, auch die Erfrischung kurz vor Kilometer 6 war eben vor der ,,Halbzeit" und nicht wie in 2013 kurz dahinter. Aber all das soll keine Entschuldigung dafür sein, dass ich es hätte besser machen können. Naja, im nächsten Jahr wird´s einen neuen Versuch geben, den Lauf unterhalb der Stunden-Marke zu absolvieren. Es hat ja schließlich schon einmal geklappt.

 

 

Endstand des Hella-Laufcups 2014 (15. Veranstaltung)

561 Läuferinnen und Läufer finishten am 28. September 2014 beim dritten und gleichzeitig letzten Wertungslauf des Hella-Laucups 2014, der zum 15. Mal ausgerichtet wurde. In dieser Gesamtwertung aller Teilnehmer belegte ich mit der Zeit von 01:50:44 den 218. Platz. In meiner Altersklasse M50 Position 27 (60 Männer in den Geburtsjahren 1964-1960).


In der Gesamtwertung aller Männer reichte es für Platz 206; vier Stunden, drei Minuten und 56 Sekunden lief ich zusammengerechnet an den Laufcup-Sonntagen, zunächst um die Außenalster, dann um den Flughafen (Airport) und letzlich durch das schöne Alstertal. Um unter die Top 200 zu gelangen, war ich eine Minute und dreizehn Sekunden zu langsam.


Ob ich in 2015 noch einmal meine Laufschuhe für diesen 3er-Wettbewerb schnüre, entscheidet sich wohl im Herbst diesen Jahres, wenn für den Berlin-Marathon 2015 die Startplätze vergeben werden. An diesem Marathon würde ich gerne einmal teilnehmen, zumal er zu den ganz großen Veranstaltungen auf der Welt gehört. Heute gerade hat ein Läufer den Weltrekord deutlich unterboten. Von da bin ich weit weg, aber spannend ist es, auf dieser Strecke einmal - vielleicht seinen ganz persönlichen Rekord - zu laufen.


Bevor ich jedoch an Berlin denke, wird es bereits in fünf Tagen (03. Oktober 2014) schon wieder ernst: Dann steht der Köhlbrandbrückenlauf in Hamburg auf dem Programm. Um 12:00 Uhr starte ich mit den ersten Läufern über das inzwischen vierzig Jahre alte Bauwerk, welches für die Wirtschaft in Hamburg unheimlich wichtig ist.



Punktlandung: Ergebnis wie 2013 auf die Sekunde genau

So etwas hatte ich noch nie: Auf die Sekunde genau lief ich wie in 2013 den Halbmarathon durch das schöne Alstertal. Am Ende hatte ich wie am 29. September 2013 01:50:44 Stunde in den Listen, gleichwohl dieser Halbmarathon im Gegensatz zu vielen anderen ausschließlich in der Brutto-Zeit gewertet wird. Da ich recht weit hinten im Startbereich auf dem Sportplatz von Oberalster Hamburg stand, wären möglicherweise gut fünfzehn Sekunden Bonus eingerechnet worden. Auch beim Zieleinlauf hatte ich das Pech und gleichzeitig Glück, mit der späteren Siegerin des nicht zum Laufcup gehörenden Alstertal-Halbmarathon einzulaufen.

So hängte ich mich an sie ran, musst jedoch beim Kontrolleur waren, ehe er bei mir die Zeit stoppte, gemäß ,,Lady first".

Egal, zu Buche steht eben diese Zeit, die schon anstrengend genug war, zu erlaufen. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Laufstrecke an zwei Positionen abgeändert.

Während mir die zweite vorborgen blieb, bemerkte ich die erste um so mehr. Es ging gut dreißig Minuten steil aufwärts, so dass nicht nur ich bei Kilometer 8 mächtig ins Schnaufen kam.

Insgesamt ein gelungener Auftritt an einem Sonntag, der mit trockenem Wetter und Temperaturen um 16, später 18 Grad aufwartete. Den Sprung unter die Top 200 in der Laufcup-Wertung ist mir jedoch misslungen. Der Sofort-Ausdruck der ,,Sieger-Urkunde" ließ den 226. Platz ausweisen. Nun warte ich auf die genauen Ergebnisse, die wohl noch an diesem Sonntag präsentiert werden.

 

 

Die Lauffotos von mir hat Mike Girnus aus HH-Lokstedt geschossen.



Eine Stunde und vierundfünfzig Minuten sowie sieben Sekunden

Beim ersten HEK-Halbmarathon in Hamburg-Wandsbek am 20. September 2014 habe ich für die knapp 21,1 Kilometer lange Strecke eine Stunde, vierundfünfzig Minuten und sieben Sekunden benötigt. Etwas länger, als ich es mir vorher vorgenommen hatte, doch zum Schluss haben die Kräfte mächtig nachgelassen.

Dennoch kann ich mit der Leistung zufrieden sein, schließlich war die Strecke mir völlig unbekannt und daher bin ich auch mit einer gehörigen Portion Respekt an diese Aufgaben herangegangen bzw. herangelaufen.

Die Hinfahrt zum Quaree in Wandsbek mit dem Fahrrad verlief problemlos. Bei der Ankunft konnte ich noch beobachten, wie die zahlreichen Helfer die Veranstaltung vorbereiteten. Die große fünfspurige Hauptverkehrsstraße war gesperrt, der Startbogen und später auch der Zielbogen wurden ,,aufgeblasen". Nichts stand dem ersten Wettkampf dieser Art in Wandsbek, immerhin der bevölkerungsgrößte Stadtteil der Freien und Hansestadt im Wege.

Gemeldet hatte rund 1.000 Einzelstarter sowie zahlreiche Staffeln, die sich die Strecke mit acht, neun und vier Kilometer teilten. Pünktlich um 18.00 Uhr ging es auf die Straße. Der Hamburger Sportsenator ,,glaste an" und die Läuferinnen und Läufer begannen ihren Wettkampf gegen die Uhr, aber auch gegen die unheimlich lange Strecke.

Für mich war es der 25. Halbmarathon, den ich erfolgreich beenden wollte. Eigentlich war es mein 26. Start, doch einmal musste ich wegen einer Verletzung (Leistenbruch 2009) vorzeitig aufgeben. Eine Zeit um eine Stunde und fünfzig Minuten hatte ich als Ziel angestrebt. Bis zur 10 Kilometer-Marke war ich auch noch gut im Kurs. Doch nach und nach verlor ich die Kraft, die überraschend vielen Zuschauer trieben einen jedoch an. Beeindruckend, wie die Wandsbeker diese Veranstaltung besuchten. An den Staffelübergabepunkte standen sie teilweise in zweiter, dritter Reihe. Doch auch an anderen Punkten kamen die Besucher zahlreich an die Straße, um die rund 1.200 Teilnehmer anzufeuern.

Für mich blieb nach dem 25. erfolgreich beendeten Halbmarathon Platz 322 bei den Männern, Platz 44 in meiner Altersklasse und Platz 365 im Gesamtranking aller Einzelstarter, ob männlich oder weiblich. Gut war auch das Wetter, die Meteorologen hatten zwar Regen und Gewitter angesagt, doch blieb die Veranstaltung trocken bei einem leichten Wind, der aber nicht groß behinderte.

Nach dem Genuss verschiedener Getränke auf dem Marktplatz in Wandsbek machte ich mich mit dem Fahrrad auf den Heimweg. Eine gute Regeneration nach der Anstrengung zuvor.


Zwei Minuten und 21 Sekunden schneller als in 2013 (14. September 2014)

Bei der 31. Auflage des Airport-Race, 16,1 Kilometer oder 10 Meilen um den Hamburger Flughafen herum, habe ich mich gegenüber dem Vorjahr gleich um knapp zweieinhalb Minuten verbessert, gleichwohl das gesteckte Ziel, achtzig Minuten oder gar etwas schneller zu laufen, verfehlt wurde.

 

Nach 01:22:32 Stunde durchlief ich das Ziel auf dem Sportplatz des Lufthansa-Sportvereines vor zahlreichen Zuschauern, die einen über die Linie trugen. In der Hella-Laufcup-Wertung 2014 konnte ich mich ebenfalls verbessern, so sprang ich um 36 Plätze auf Position 238 mit der Hoffnung verbunden, vielleicht im abschließenden Halbmarathon-Wettbewerb durch das ,,schöne Alstertal" eine so gute Zeit zu erlaufen, dass ich unter die Top 200 lande. Mal abwarten.


Nach dem Start um 11.00 Uhr ging es zunächst in die gewohnte Richtung, doch durch den Neubau des Cargo-Centers am Flughafen mussten wir dieses Mal etwas später in Richtung des Airports abbiegen. Nach Durchlaufen des Parkhauses hatten wir dann wieder unsere alte Strecke im Blick.


Das Wetter war einfach super, kaum Wind, kein Regen, gleichwohl dieser angesagt war, Flugverkehr auf nur einer Star- und Landebahn (die Bahn Richtung Norderstedt wurde saniert), so dass man viel zu gucken hatte. Meine leichten Blessuren (rechte Hand und linker Oberschenkel) machten sich nicht negativ bemerkbar. Folglich ein schöner Laufsonntag und eine tolle Heimfahrt mit dem Fahrrad, so dass man gleich regenieren konnte.



 

 

50:40 Minuten über 10 Kilometer (07. September 2014)

Schade, es ist mir nicht ganz gelungen, erneut über 10 Kilometer Strecke unterhalb der magischen 50-Minuten-Grenze zu bleiben. Nach handgestoppter Zeit habe ich in 2014 fünfzig Minuten und vierzig Sekunden gebraucht. Dabei ist seit 2012 ein Vorwärtstrend zu vermerken. Hatte ich bei der 23. Veranstaltung noch über 56 Minuten gebraucht, so waren es im Vorjahr etwas mehr als 51 Minuten. Nun noch enger an die magische Grenze heran, so dass im nächsten Jahr bei der 26. Veranstaltung eigentlich die Zeit von fünfzig Minuten unterboten werden müsste.

 

Nach vier Kilometern lag ich eigentlich noch auf Kurs, hatte ich gerade 19:28 Minuten auf der Uhr. Auch der nächste, der fünfte Kilometer, änderte daran nichts. Doch die nächsten vier Kilometer ließen den Traum zuerplatzen. Mit 10 Minuten und 26 Sekunden auf sechs und sieben sowie auf acht und neun in 10 Minuten und 36 Sekunden war ich die entscheidenen Sekunden zu langsam. Der letzte Kilometer in fünf Minuten und zwei Sekunden war noch einmal annähernd so schnell, wie ich es mir vorgestellt hatte, doch zu langsam, um noch etwas Großartiges zu bewirken.

 

Auf das Wetter, trotz der Schwüle, möchte ich dieses mal gar nichts schieben. Es war fast windstill, doch leider kam der Regen etwas zu spät. Dieser begann, als ich bereits mit dem Rad aus der Innenstadt in Richtung St. Pauli unterwegs war. Nächstes Jahr ein neuer Versuch. Die genauen Zahlen aus der Statistik, der Zwischenstand beim Laufcup etwas später hier auf dieser Seite.

 

 

Zweiter Lauf in HH-Wilhelmsburg (27. August 2014)

An meinem 51. Geburtstag habe ich am 2. Inselparklauf in Hamburg-Wilhelmsburg teilgenommen. Zur Auswahl standen verschiedene Strecken. Auf dem knapp drei Kilometer langem Pacour konnte man entweder drei, sechs, neun oder zwölf Kilometer laufen. Ich selbst habe mich für die Hälfte entschieden, also für sechs Kilometer, die ich in einer Zeit von 28 Minuten und 32 Sekunden absolvierte.

 

Persönlich bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Muskuläre Probleme, die sich hätten verschlimmern können, ließen mich eben nur zwei Runden drehen. Im vergangenen Jahr war ich noch die Vier-Runden-Strecke gelaufen, damals allerdings in der Insel-Cup-Wertung, an der ich in 2014 nicht teilgenommen habe.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen von rund zwanzig Grad gingen mehr als 500 Frauen und Männer auf die Strecke. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Park, der mal die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, sehr verändert. Nicht überall sind die Umbaumaßnahmen abgeschlossen, doch die Laufstrecke war fast, jedoch nur fast identisch mit der in 2013. Irgendwo fehlten urplötzlich 78 Meter, so dass eben nur knapp sechs Kilometer abgelaufen wurden.

 

Als ich dann einen Tag nach dem Wettkampf in die ,,Siegerlisten" guckte, bemerkte ich, dass mit meiner gelaufenen Zeit mir ein Top-Ten-Platz ermöglicht wurde, in meiner Altersklasse sogar der zweite Platz. Eine nette Überraschung so nebenbei.